Red Bull: Audi statt Renault?

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Die Formel 1 schaut im Moment auf die Insel. Am heutigen Donnerstag beispielsweise zum Strategiemeeting nach Biggin Hill. Dort könnten die Weichen für einen Einstieg von Audi in die Königsklasse gestellt werden.

Beim dortigen Meeting der Strategiegruppe wollen sich FIA-Präsident Jean Todt und F1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone angeblich auf ein langfristiges Reglement der Königsklasse einigen und dieses den Teams aufdrücken. Unter anderem steht zur Debatte, ob das aktuelle Motorreglement bis 2020 beibehalten wird oder es schon ab 2017 neue Antriebsaggregate geben soll. Hintergrund: Todt und Ecclestone wollen durch langfristig geltende Regeln Audi in die Formel 1 locken. Die Tochter des Automobilkonzerns VW denkt nach Informationen dieser Webseite nur dann über einen Eintritt in die Königsklasse nach, wenn es Regeln gibt, die über Jahre Planungssicherheit garantieren können.

Auch Renault wird genau hinhören. Die Zukunft des „Staatsbetriebes“ in der Formel 1 ist immer noch nicht gesichert. F1-Insider erfuhr: Lotus hat sich jetzt aus dem Kreis der Teams verabschiedet, die Renault übernehmen wollte. Lotus-Chef Gérard Lopez hatte Renault das Angebot gemacht, seinen Rennstall bis Ende 2019 kostenlos zu übernehmen – um ihn dann schuldenfrei und saniert 2020 wieder zu zurück zu übernehmen. Renault soll das Angebot bereits abgelehnt haben.

Die Franzosen, die bis 2016 noch einen Motorenvertrag mit Red Bull und Toro Rosso haben, denken über vier Möglichkeiten nach: Mehrheits-Anteile an Force India oder Sauber zu übernehmen, Toro Rosso in großem Stil zu sponsern oder ganz auszusteigen. So weiterzumachen wie bisher gilt bei Renault-Insidern als unwahrscheinlich.

Grund: Bei der Konzernspitze in Paris wird der Kosten-Nutzen-Effekt des aktuellen Engagements immer mehr in Frage gestellt. Bis zum Rennen in Monte Carlo soll es mehr Klarheit über den Renault-Weg in der Formel 1 geben.

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