Formel 1: Ecclestone lobt neues Startprozedere

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Der Start beim kommenden Formel-1-Rennen in Spa wird wieder reine Fahrersache! 

Hintergrund: Die FIA will den Ingenieuren das Optimieren der Starts erschweren. Der Kupplungsdruckpunkt darf ab sofort nicht mehr automatisch gesucht werden. Nachdem das Auto die Box verlassen hat, darf der Schleifpunkt außerdem nicht mehr verändert werden. Elektronische Hilfen, die den Start erleichtern, sind ab sofort tabu!

Mercedes-Sportchef Toto Wolff erklärt: „Die Fahrer sollen auf der Strecke mehr in die Verantwortung. Es wird keine fertig kalibrierten Kupplungen mehr geben.“ 

Die Folge: Fingerspitzengefühl ist bei Vettel und Co. wieder gefordert und die Ingenieure sind sauer. Sie fühlen sich plötzlich überflüssig, befürchten sogar Sicherheitsrisiken. Horrorszenarien von zu empfindlichen Kupplungen und Boliden, die beim Start nicht vom Fleck kommen, werden heraufbeschworen, um das Verbot doch noch zu kippen.

Formel-1-Boss Bernie Eccle­stone hat dafür kein Verständnis: „Die Ingenieure sind doch schuld”, wird er in SPORT BILD zitiert, “dass die Formel 1 mittlerweile als Serie gilt, in der man auch dressierte Affen in fast ferngesteuerte Autos setzen kann. Das neue Startprozedere ist der erste Schritt zurück in die richtige Richtung.“

Daher wird die FIA hart bleiben und sich auf keine Kompromisse einlassen. Es sei immer noch eine Fahrer-WM, heißt es aus Kreisen innerhalb des Automobilweltverbands. Die sogenannten besten Piloten der Welt sollten sich auf neue Bedingungen doch wohl einstellen können.


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1 Kommentar

  1. Mark

    19. August 2015 at 2:00 pm

    Also ich habe gehört dass nicht der beste Starter jeweils am besten wegkommt, sondern der dessen Ingenieur am Tag zuvor besser gepokert hat: Fahrer-Einfluss ist sogar noch weniger als vorher….Der Sinn dieser Maßnahmen ist chaotische Verhältnisse zu erzeugen, mehr nicht. Auf den Fahrer wird es sogar noch weniger ankommen.

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