Formel 1: Red Bull mit Trick aus zweitem Weltkrieg

Morgen wird der neue Red Bull in Jerez präsentiert. Credit: Red Bull
F1-insider.com

UPDATE: Ohne Vettel sieht der neue Red Bull aus wie ein Zebra! Als der RB11 heute früh in Jerez ganz unspektakulär aus der Garage fuhr, staunten sogar die Gegner. Das Auto ist nur schwarz-weiß, überzogen mit einem Lack wie ein Erlkönig. So nennen sich Prototypen, die von Automobilherstellern mit einer Tarnfarbe versehen werden, damit die Öffentlichkeit nicht zu früh erfährt, wie ein neues Modell aussieht.

Und tatsächlich: Red Bull will seinen RB11 tarnen! Motorsportchef Helmut Marko verrät F1-insider.com:  “Dabei handelt es sich um eine Camouflage, die ein Engländer im zweiten Weltkrieg entwickelt hat, um die deutsche Kriegsmarine zu täuschen.” Hintergrund: Damals wie heute können Details weder auf Kriegsschiffen noch auf dem neuen Red Bull erkannt und gedeutet werden. So will sich das ehemalige Vettel-Team vor Spionage schützen.

Grundsätzlich werden solche Tarnkappen-Farben im Militär schon seit dem ersten Weltkrieg eingesetzt. Erfunden wurden sie in Frankreich. Wie F1-insider.com erfuhr, soll der Red Bull beim Saisonauftakt in Australien aber wieder “normal” aussehen. Wie lange man die Camouflage während der Wintertests fahren will, weiß man noch nicht.
Vettels Ex-Team Red Bull absolvierte indes einen nicht ganz perfekten Testtag. Einmal musste Daniel Ricciardo den RB11 mit qualmendem Heck zurück in die Box schleppen. Trotzdem ist man im Lager des Ex-Weltmeisters zuversichtlich. Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko zu F1-insider.com: “Wir sind sehr sicher, dass das Auto richtig gut ist.”

 

Text vom 31. Januar:

Im Internet kursiert seit gestern ein Ausschnittsfoto des neuen Red Bull RB11, veröffentlicht vom Blogger „TheJudge13“. Auffällig dabei: eine Lackierung mit Zebrastreifen – zumindest sieht das Design im Heckbereich auf dem pixeligen Foto so aus.

Ein Detail des neuen Red Bull im Zebra-Tarnlook. Credit: Twitter

Ein Detail des neuen Red Bull im Zebra-Tarnlook. Credit: Twitter

F1-insider.com fragte bei Motorsportchef Helmut Marko nach. Der erklärte lächelnd: „Dabei handelt es sich um eine Camouflage, die ein Engländer im zweiten Weltkrieg entwickelt hat, um die deutsche Kriegsmarine zu täuschen.“

Hintergrund: Damals wie heute können Details weder auf Kriegsschiffen noch auf dem neuen Red Bull erkannt und gedeutet werden. So will sich das ehemalige Vettel-Team vor Spionage schützen.

Die „deutsche Kriegsmarine“ der Formel 1 hat so etwas nicht. Der neue Silberpfeil aus Stuttgart ist „ungetarnt“.

Der RB11 fährt morgen erstmal in Jerez bei den offiziellen Wintertestfahrten – und zwar im Zebra-Tarnlook!

 

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