Massa: Williams-Cockpit in Gefahr durch Stroll

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Achtung Felipe Massa! Das Williams-Cockpit des Brasilianers soll für 2017 bereits an Lance Stroll verkauft worden sein.

Felipinho Massa, sechsjähriger Sohn von Formel-1-Pilot Felipe Massa, schickt sich an eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Er liebt Fußball, aber auch Autos interessieren ihn schon sehr”, erzählt der Williams-Pilot. “Er hat mich schon gebeten, mit ihm zur Kartbahn zu fahren. Das habe ich getan und er war völlig von den Socken.“ Wahrscheinlicher ist aber die Fussballkarriere. Der kleine Massa ist schon der Beste seines Jahrgangs in der Kinderabteilung des AS Monaco. Sein Ballgefühl ist für das Alter atemberaubend. Im Fahrerlager spielt er zuletzt den ganzen Tag mit einem kleinen Ball herum und zeigt seine tollen Tricks.

Felipe Massa mit Sohn Felipinho

Felipe Massa mit Sohn Felipinho

Fest steht: Der kleine Massa sollte sich beeilen mit der Karriere. Denn, geht es nach Insider-Informationen aus der Formel-1-Szene, soll Papa Felipe spätestens 2017 sein Cockpit räumen: Für den kanadischen Nachwuchspiloten Lance Stroll (18), der im Moment noch in der Formel-3-EM fährt und durch spektakuläre Unfälle auffällt.

Das aber ist egal. Denn Strolls Vater ist Lawrence Stroll, ein bekannter Mode-Tycoon aus Quebec. Er ist einer der reichsten Männer Kanadas, der seinen Sohn bis in die Formel 1 einkaufen will. Ein dementsprechender Deal mit dem Williams-Team soll für 2017 schon existieren. Es würde jedenfalls zum Erziehungsprogramm des kanadischen Milliardärs passen. Denn schon als Stroll junior in Montreal aufwuchs, baute Daddy ihm eine eigene Kartstrecke.

Lance Stroll. Copyright: Twitter

Lance Stroll. Copyright: Twitter

„Die fünf Minuten vom Anwesen zur Rennbahn legte Lance aber gewöhnlich mit dem Helikopter zurück“, stellt Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve ätzend fest. Der Champion von 1997, der heute in der Schweiz wohnt, war in Montreal jahrelang einer von Strolls Nachbarn. Heute gehört das Prema-Formel-3-Team, für das Stroll fährt, dem Vater. Der hat gleich Team samt Fahrlehrer für den Filius gekauft. Teamkollege Felix Rosenquist aus Schweden darf in diesem Jahr zwar noch gewinnen – doch die Hauptaufgabe für den hochtalentierten Angestellten der Stroll-Family ist: Stroll junior das schnelle Fahren beizubringen.

Ob Massa schon weiß, dass sein Platz bei Williams weggekauft wird? Darüber will er keine Auskunft geben. Er spricht lieber von seinem Sohn. Nach seinem dritten Platz beim Rennen in Österreich vor zwei Wochen erzählte er stolz: „Mein Sohn hatte Recht gehabt. Der hat vorher schon gesagt, dass ich Dritter werde .Wie werden sehen, wie er sich sich entwickelt. Ich versuche natürlich, ihm in meiner Rolle als Vater so gut es geht zu helfen. Sollte er Rennfahrer werden wollen und kein Fußballspieler, brauchen wir wohl früher oder später einen Sponsor”, scherzt Vater Felipe. Warum nicht Familie Stroll fragen?

 

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Attention Felipe Massa! The Williams cockpit of the Brazilian is said to have been sold in 2017 to Lance Stroll.

Felipinho Massa, six year-old son of Formula 1 driver Felipe Massa, might compete in his father’s footsteps one day. “He loves football, but also cars interest him very much,” the Williams driver said. “He has asked me to go with him to the go-kart track. I did that and it was absolutely amazing.” But it is more likely the football career. Little Massa is already the best in his class in the children’s department of AS Monaco. His ball control is stunning for his age. In the paddock he plays all day with a small ball around and shows his great tricks.

One thing is certain: The little Massa should hurry up with the career. After all, we go to inside information from the Formula 1 scene, Daddy Felipe might lose his Williams cockpit in 2017 to the Canadian junior pilots Lance Stroll (18), who still drives in the Formula 3 Championship and has spectacular accidents there.

But that does not matter. Stroll’s father is Lawrence Stroll, a well-known fashion tycoon from Quebec. He is one of the richest men in Canada who wants to buy his son up in the Formula 1. A corresponding deal with the Williams team is said to exist for 2017 already. It would in any case suit for the educational motorsport program of the Canadian billionaire. Because even when Stroll junior grew up in Montreal, Daddy built him an own go-kart track.

“The five minutes from the property to the racetrack Lance usually used the helicopter,” former world champion Jacques Villeneuve tells us. The champion from 1997, who now lives in Switzerland, was for years one of strolls neighbors in Montreal. Today, the Prema Formula 3 team belongs to Stroll senior. He has bought the team, including a driving instructor for his son. Lance’s teammate Felix Rosenquist from Sweden is still allowed to win this year – but the main task for the highly talented employee of the Stroll Family is: to teach Stroll junior how to drive fast.

Whether Massa already knows that his place is snapped up at Williams? He doesn’t talk about it. He prefers to speak of his son. After his third place finish in Austria two weeks ago he told proudly: “My son was right. He has already said that I will be third. We will see how he develops, Of course I try best to help him in my role as a father. Should he want to be a racing driver, not a football player, probably, sooner or later we need a sponsor”, Felipe jokes. Why not ask the stroll family?

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2 Kommentare

  1. Micke

    7. Juli 2015 at 4:37 am

    So ein Quatsch!

  2. per-sempre-Ferrari

    10. Juli 2015 at 4:35 pm

    Schade das mal wieder oder immernoch , die F1 vom Geld regiert wird / werden soll.
    Ob der liebe Herr Stroll wohl auch die Rennen “erkaufen” will.Hoffen wir das es nich soweit kommt.
    Ich waere traurig wenn Massa die F1 verlassen sollte auch wenn er schon lange genug dabei ist um ueber einen evtl. Ruecktritt nachzudenken.
    Aber leider geht es bei der F1 immer nur um Geld. Die guten Fahrer und die guten Rennstaelle werden immer reicher, die kleineren Rennstaelle mussen um jeden Punkt den sie haben koennen kaempfen da er Millionen wert ist,und das gilt natuelich auch fuer die Fahrer dieser o.g. Rennstaelle.
    Bottas & Massa geben ihr Bestes fuer Williams.Aber was ist mit Mac Laren oder Red Bull? Es ist manchmal echt nervig , das gute Fahrer und Ex- Weltmeister wie z.B. Button kaum was davon sehen lassen,und nicht weil sie so schlecht sind, sondern weil sie nicht die Moeglichkeiten haben bei ihrem Rennstall so gut abzuscneiden wie es sich Fahrer u. Rennstall wuenschen wuerden.
    Also Ferrari + Williams sind wieder da.Mercedes sowieso.Und was ist mit Sauber, Force India usw. wie lange koennen die sich noch in der millionen teuren F1 halten?
    Schade denn es gibt viele F1 Fans die es garnicht mehr intressiert wie es wo ausgeht , weil ja die F1 vom Geld regiert wird u.sie lieber bei der DTM oder F3 mitfiebern, weil es so langweilig und uninteressant geworden ist bei der F1.Und denen schliesse ich mich auch bald an.
    Schade, und hoffentlich wird der Herr “Milliarder” nicht noch grosskotziger als das er die Strecken zum Einkaufen mit einem Helikopter zuruecklegt.
    Und das er nicht einen erfahrenen Fahrer wie Massa durch seinen Sohn ersetzen laesst,wenn der so gefaehrlich ist wie es im Artikel steht.
    Denn all solche Angelegenheiten sind letztendlich nicht gut fuer die F1 ausser das viel Geld reinfliesst.

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