Renault: 30 Millionen für neues Team

F1-insider.com

Renault will ein Formel-1-Team kaufen, um stärker präsent zu sein in der Formel 1. Aber welches?

Renaults Pläne der besseren Selbstdarstellung in der Formel 1 drehen sich im Kreis. F1-insider.com erfuhr: Die Pläne der Franzosen, in Zukunft ein eigenes Team zu kaufen oder sich an einem zu beteiligen, um den Namen besser vermarkten zu können, scheitern am Geld. Hintergrund: Besonders Konzernchef Carlos Ghosn ist mit der Partnerschaft mit Red Bull und deren Tochterteam Toro Rosso unzufrieden. Es hat ihm nicht gefallen, wie der Name Renault trotz der vier WM-Titel zusammen mit Red Bull in den Jahren 2010 bis 2013 in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Das soll sich jetzt ändern. Das Problem: Maximal 30 Millionen Euro ist der französische Konzern nur bereit auszugeben, um das Ziel zu erreichen. Ex-Mercedes-Technikchef Bob Bell, der Ende 2014 als Berater zu Renault zurückgekehrt war, hat im Auftrag des Vorstandes ein entsprechendes „Übernahme-Konzept“ geschrieben. Bell, so erfuhr F1-insider.com, hat vier Teams als Optionen vorgeschlagen. Lotus, Force India, Toro Rosso und Sauber. Wobei es bei Toro Rosso auch die Variante gibt, als Hauptsponsor aufzutreten und die Jung-Bullen-Autos in Zukunft mit dem traditionellen Renault-Gelb fahren zu lassen.

Bells persönliches Favoriten-Team ist Lotus. Ein Insider dazu: „Das liegt daran, dass Bells Haus in England nur 15 Minuten von der Lotus-Fabrik in Enstone entfernt liegt.“  Sauber und Toro Rosso sind zu teuer. Force India gilt derzeit allgemein als Favorit, weil sie am billigsten zu haben wären. Der gleiche Insider dazu: „Die Franzosen träumen. Mit 30 Millionen bekommt man noch nicht einmal den Toro Rosso gelb angemalt. Anteile an einem Team kriegt man erst recht nicht.“ Wie auch immer: Bis zum GP von Monaco will Renault nach Informationen dieser Website entscheiden, wie ihr Formel-1-Engagement in Zukunft aussieht. 

 

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Renault wants to buy a Formula 1 team to be more present in Formula 1. But which one?

Renault plans a better self-representation in Formula 1. But F1-insider.com learned: The plans to buy an own team could fail because of the money.

The problem: The French company is only willing to spend a maximum of 30 million euros in order to achieve the goal. Ex-Mercedes Technical Director Bob Bell, who had returned late 2014 as a consultant to Renault, has written on behalf of the board, an overtaking concept. Bell, F1-insider.com has learned, has proposed four teams as options. Lotus, Force India, Toro Rosso and Sauber. With Toro Rosso it would also be possible to act just as principal sponsor and to let the young bulls cars drive in the traditional Renault-yellow.

But: Bell’s personal  favorite team is Lotus. A source said: “That’s because Bell’s house in England is just 15 minutes away from the Lotus factory in Enstone.” Sauber and Toro Rosso are too expensive. Force India must be seen as favorite at the moment, because they are the cheapest. The same source said: “The French are dreaming. With 30 million you do not get even the Toro Rosso painted in yellow, neither you get shares in a team.” However, until the GP of Monaco Renault will decide how their Formula 1 commitment looks like in the future according to this website.

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