Formel 1 Test in Barcelona. Copyright: Ferrari
Formel 1 Test in Barcelona. Copyright: Ferrari

Barcelona Test Februar 2015

Gut 2 Wochen bleiben nur noch bis zum Saisonauftakt in Melbourne. Mit dem Start in die letzte Testwoche am Donnerstag wird es jetzt richtig ernst für die Teams. Schwächen kann sich niemand mehr erlauben. Wer jetzt erst ein größeres technisches Problem entdeckt, dem bleibt nur noch wenig Zeit zur Fehlerbeseitigung.

McLaren und Force India müssen aufholen

Besonders angespannt ist die Lage bei Force India und McLaren. Force India hat bisher noch gar keinen Testkilometer mit dem neuen Auto abgespult. Wegen Verzögerungen in der Chassis-Fertigung feiert der VJM08 sein Debüt erst in den letzten Testwoche. Nur 4 Tage bleiben den Ingenieuren, das neue Auto kennenzulernen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit zu erproben.

McLaren war zwar bei allen 8 Testtagen bisher dabei. Doch die neue Honda-Ehe begann mit einem klassischen Fehlstart. Erst sorgten Technikprobleme für längere Standzeiten. Dann krachte auch noch Fernando Alonso in die Mauer. Der Spanier wird übrigens in der letzten Testwoche nicht teilnehmen. Er muss sich noch erholen, teilte McLaren mit.

Mercedes und Williams mit weiteren Updates

Bei Mercedes läuft dagegen alles nach Plan. Das Silberpfeil-Team hat sich auch durch eine fiebrige Erkältung von Lewis Hamilton und einem entzündeten Nerv im Nacken von Nico Rosberg nicht aufhalten. Nach dem großen Update beim mittleren Test soll bis Melbourne noch einmal nachgelegt werden. Eine modifizierte Vorderradaufhängung sowie neue Front- und Heckflügel stehen auf dem Entwicklungsplan. Auch in Sachen Nase wollen die Ingenieure noch einmal nachlegen.

Williams hatte bisher noch nicht viel Neues gezeigt. Das wird sich in der letzten Testwoche ändern. Die Techniker rücken von ihrer einzigartigen Heckflügelaufhängung ab und stellen das Leitwerk nun auch auf eine zentrale Stütze. Auch die Leitbleche am Seitenkasten werden modfiziert. Dazu kommt ein neuer Unterboden.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo,
    danke, dass Sie mir profunde Medizinkenntnisse zusprechen. Die habe ich aber leider aus eigener Erfahrung in der Intensivstation wegen Herzproblemen gewonnen, dadurch sind mir aber auch einige Prozeduren und Begriffe vertraut. Stationäre Aufnahme und Überwachung auf Arrhythmien mittels EKG sind Standardprozedur bei starken Stromschlägen. Soviel dazu.
    Um Ihre These weiter zu untermauern, müssten Sie im F1-Technikerkreis (zu dem Sie ja wohl Zugang haben)in Erfahrung bringen, ob es im worst case technisch überhaupt möglich ist, dass ein F1-Fahrer einer solchen Situation überhaupt ausgesetzt werden könnte. Bislang war ja wohl noch kein solcher Fall bekannt. Der Fahrer sitzt im Auto eigentlich wie in einem faradayschen Käfig, da müsste bei Honda ja wirklich etwas dramatisch danebengegangen sein.

    Viele Grüße

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