Lewis Hamilton 2019 Chinese Grand Prix
2019 Chinese Grand Prix, Sunday - Wolfgang Wilhelm

Zwei Siege hat er dieses Jahr schon errungen, damit ist Lewis Hamilton auf gutem Weg zu seinem sechsten WM-Titel.

Dabei sieht er sich selbst nicht als perfekten Fahrer. Im Interview in den aktuellen Ausgaben von SPORT BILD und AUTO BILD sagt er: „Ich bin nicht perfekt. In Wahrheit ist es die Unvollkommenheit, die einen stark macht und uns voneinander unterscheidet. Jeder macht Fehler. Ich ­habe schon tausend Starts gemacht, und trotzdem habe ich den in Bahrain verhauen. Aber ich habe diesen starken Glauben in mir, niemals aufzugeben. Selbst wenn – wie in Bahrain – der Ferrari davonfährt, ­glaube ich weiter dran. ,Kämpfe weiter! Kämpfe weiter! Es könnte sich alles ändern.‘ ­Diese Einstellung prügele ich dann regel­recht in mich rein. Und manchmal habe ich auch Erfolg damit.“

Hamilton outet sich zudem als Fan von Zweikämpfen – insbesondere mit den Ferraris! Der Brite: „Ich kann nur sagen, ich liebe diese engen Rad-an-Rad-Duelle. Es kommt nicht so oft vor, dass ich mit den Ferraris so in den Nahkampf gehen kann. Das liebe ich!“

Hamilton liebt Nahkampf mit Ferraris

Lewis Hamilton gewann zwei der ersten drei Rennen. Credit: Mercedes

Auch wenn die Scuderia aus Maranello bislang noch nicht gewinnen konnte, ist die Saison für Hamilton alles andere als entschieden. „Die Schlacht bleibt intensiv“, glaubt er. „Ferrari ist auf Augenhöhe. Vielleicht liegen einige der kommenden Strecken ihnen mehr, wer weiß. Ferrari hat ein gutes Auto, sie holen einfach noch nicht alles aus ihm raus. Aber wir alle haben Hochs und Tiefs. Wir müssen deshalb sicherstellen, dass wir weiter Fortschritte machen.“

Nebenbei beobachtet Hamilton indes auch die Formel E, wie er in AUTO BILD und SPORT BILD verrät: „Die Formel E macht mir Spaß. Die Autos werden jedes Jahr cooler. Ich schaue mir die Rennen an und finde es faszinierend, die Zukunft von Autorennen zu sehen.“

Will auch er mal ein Teil dieser Zukunft werden? Hamilton: „Bis jetzt war die Formel 1 immer alles für mich. Seit ich acht Jahre alt bin, betreibe ich Rennsport. Wenn ich mit der Formel 1 aufhöre, werde ich wie jeder Fahrer, der mit der Formel 1 Schluss macht, massive Entzugserscheinungen haben. Deshalb gibt es durchaus andere Serien, die ich bestreiten könnte.

Fernando Alonso fährt gerade IndyCar. Gary Paffett ist ein bisschen älter als ich und ist jetzt in der Formel E. Das wird die Zukunft sein. Wer weiß also? Im Moment werde ich aber versuchen, in der Formel 1 zu bleiben. Solange ich fokussiert und fit bin, will ich dort so gut fahren, wie ich kann.“

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS) erschienen.

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