Michael Schumacher ticker

Der Schumi-Ticker: Alle News zu Michael Schumacher

+++ 16. Mai: Dass Jean Alesi heute in den Formel-1-Statistiken nur mit einem GP-Sieg verbucht ist (Kanada 1995 im Ferrari), können viele immer noch nicht verstehen – galt der Franzose doch als einer der talentiertesten Fahrer seiner Zeit. Alesi kämpfte wie beim USA-GP 1990 gegen Ayrton Senna, aber auch wie in Deutschland 1995 gegen Michael Schumacher. Über Michael Schumacher sagt Alesi: „Natürlich war er besonders. Aber Senna hat mich mehr beeindruckt.“Der 54-Jährige lobt Schumi trotzdem in den höchsten Tönen: „Was auch immer er gesagt hat, das Team ist seinen Worten gefolgt. Das hat ihn zu einem großen Champion gemacht.“ In der Formel 2 kämpft derzeit Alesis Sohn Giuliano Alesi gegen Schumis Sohn Mick Schumacher. Schumi jr. liegt derzeit auf Tabellenplatz zwölf, Alesi junior auf Rang 19.

+++ 12. Mai: Michael Schumachers Leben kommt auf die große Leinwand! Die Dokumentation „Schumacher“ über den Rekordweltmeister der Formel 1 wird vom 5. Dezember an im Kino laufen, teilten das Management des 50-Jährigen und die Macher des Films am späten Samstagabend mit. Darin soll auch bislang nie gezeigtes Archivmaterial zu sehen sein.Familienmitglieder wie Ehefrau Corinna, Vater Rolf und seine Kinder Gina und Mick sprechen in Interviews über den siebenmaligen Champion der Königsklasse des Motorsports. „Michaels herausragende Karriere verdient es, 25 Jahre nach seinem ersten von insgesamt sieben Weltmeistertiteln gefeiert zu werden“, sagt Schumachers Beraterin Sabine Kehm.2012 beendete Schumacher endgültig seine F1-Karriere. Ein Jahr später verunglückte er beim Skifahren und erlitt schwere Kopfverletzungen. Seither wird Schumacher von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

+++ 6. Mai: Kennen Sie schon die App „Schumacher the official App?“ Sie hat nun neue Features. Zum Beispiel können Sie sich virtuell einen Helm von Michael Schumacher aufsetzen und das Bild dann in den sozialen Netzwerken posten. Für Technik-Freaks interessant: 50 Autos aus der Karriere des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters können Sie per 360-Grad-Drehung mit allen technischen Details ganz genau betrachten. Ein besonderes Zeitreise-Erlebnis ermöglichen Boxenfunk-Mitschnitte von Schumi. Die Erlöse für den Verkauf der App kommen der „Keep-Fighting-Stiftung“ zugute.

+++ 28. März: Ex-Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat im offiziellen Formel-1-Podcast die besondere Bedeutung von Michael Schumacher für Ferraris Titelserie (Fahrer-WM 2000 – 2004, Team-WM 1999 – 2004) hervorgehoben. Auf die Frage, ob diese Erfolge auch mit einem anderen Fahrer als Schumi möglich gewesen wären, antwortet Montezemolo: “Ich glaube nicht” – und unterstreicht, dass er sogar “überzeugt” davon sei, dass Ferrari mit keinem anderen Fahrer so erfolgreich gewesen wäre.

Selbst 2002, als wir die WM schon in Magny-Cours gewonnen haben… Da war unser Auto so gut, dass vielleicht auch wer anderer damit gewonnen hätte. Aber dafür, überhaupt an diesen Punkt zu gelangen, war Michael entscheidend. Meine Antwort lautet: Es wäre sehr schwierig gewesen, diese Erfolge ohne Michael zu erreichen”, sagt Montezemolo.

+++ 14. Februar: KOMMENTAR unseres Reporters Ralf Bach zu den jüngsten Medienberichten über Michael Schumacher: Die “Bunte” hat wieder zugeschlagen. In der neuesten Ausgabe des Boulevardmagazins ist detailgetreu zu lesen, wie Michael Schumacher Weihnachten, Silvester und seinen 50. Geburtstag am 3. Januar verbracht hat. Auf Mallorca.

Die Schumacher-Familie hat, so behauptet das Blatt, ihren Wohnsitz in Gland am Genfer See am 20. Dezember verlassen, um die Winterferien auf ihrem Domizil Villa Yasmín in Port d’Andratx zu verbringen.Sogar Kalle, ein braun-weißer Welsh Corgi Cardigan von Tochter Gina Maria Schumacher (21) durfte mit. Nachbarn in der bewachten Wohnanlage Las Brisas del Port d’Andratx hätten einen dunkelblauen Helikopter der Schweizer Firma Héli-Alpes beobachtet, der Michael Schumacher auf das parkähnliche Grundstück brachte.

Jetzt kann man sagen: Bravo, Bunte, eine tolle Exklusivgeschichte – auch wenn das Geschehen schon gut über vier Wochen zurückliegt. Aber, tut mir leid! Für mich ist die Geschichte keine journalistische Glanzleistung. Denn das hätte sie nur verdient, wenn sie auch die Würde des Menschen beachtet hätte. Hat sie meiner Meinung aber nicht. Besonders was Michael Schumacher betrifft. Der kann sich im Moment nämlich nicht gegen den Angriff auf seine Privatsphäre wehren.

Das war bei seiner Hochzeit mit Corinna 1995 noch anders. Da war es Schumacher selbst, der zusammen mit seinem damaligen Manager Willi Weber der “Bunten” die Exklusivrechte gab.Mag sein, dass dies immer noch der Antrieb ist, warum sich das Magazin schon fast triebhaft verpflichtet fühlt, auch heute noch alles aus Schumachers Leben zu berichten.

Bloß: Es geht eben nicht nur um Schumacher, sondern viel mehr um seine Familie, die mit der Berichterstattung leben muss. Dass sie ihr gefällt, ist nur schwer vorstellbar. Ehefrau Corinna will nicht Blickpunkt stehen. Das wollte sie schon zu Zeiten nicht, als ihr Mann einen Rekord nach dem anderen eingefahren hat.Vor allen Dingen will sie aber ihre Kinder Gina Maria und Mick schützen. Und dazu gehört auch, dass sie alleine entscheiden will, was in die Öffentlichkeit dringt und was nicht.

Am schlimmsten finde ich aber die Leute, die aus Schumachers Schicksal Kapital schlagen. Die Nachbarn zum Beispiel, die wie im letzten Fall Helikopter beobachten und dieses Wissen gleich ausnutzen wollen. Entweder weil sie sich wichtigtun oder weil sie sich ihre Infos bezahlen lassen.Beides ist möglich, beides ist moralisch verwerflich.

Am wichtigsten ist aber die Frage: Wem gehört Michael Schumacher? Immer noch zum Teil der Öffentlichkeit, wie zu seinen aktiven Zeiten? Ich meine Nein! Er gehört heute alleine seiner Familie. Und deren Recht auf Privatsphäre ist höher zu bewerten als alles andere. Deshalb sollten wir alle endlich Michael Schumacher und seine Familie in Ruhe lassen!

+++ 28. März: Ex-Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat im offiziellen Formel-1-Podcast die besondere Bedeutung von Michael Schumacher für Ferraris Titelserie (Fahrer-WM 2000 – 2004, Team-WM 1999 – 2004) hervorgehoben. Auf die Frage, ob diese Erfolge auch mit einem anderen Fahrer als Schumi möglich gewesen wären, antwortet Montezemolo: “Ich glaube nicht” – und unterstreicht, dass er sogar “überzeugt” davon sei, dass Ferrari mit keinem anderen Fahrer so erfolgreich gewesen wäre.

 
“Selbst 2002, als wir die WM schon in Magny-Cours gewonnen haben… Da war unser Auto so gut, dass vielleicht auch wer anderer damit gewonnen hätte. Aber dafür, überhaupt an diesen Punkt zu gelangen, war Michael entscheidend. Meine Antwort lautet: Es wäre sehr schwierig gewesen, diese Erfolge ohne Michael zu erreichen”, sagt Montezemolo.
 
+++ 14. Februar: KOMMENTAR unseres Reporters Ralf Bach zu den jüngsten Medienberichten über Michael Schumacher: Die “Bunte” hat wieder zugeschlagen. In der neuesten Ausgabe des Boulevardmagazins ist detailgetreu zu lesen, wie Michael Schumacher Weihnachten, Silvester und seinen 50. Geburtstag am 3. Januar verbracht hat. Auf Mallorca. Die Schumacher-Familie hat, so behauptet das Blatt, ihren Wohnsitz in Gland am Genfer See am 20. Dezember verlassen, um die Winterferien auf ihrem Domizil Villa Yasmín in Port d’Andratx zu verbringen.
 
Sogar Kalle, ein braun-weißer Welsh Corgi Cardigan von Tochter Gina Maria Schumacher (21) durfte mit. Nachbarn in der bewachten Wohnanlage Las Brisas del Port d’Andratx hätten einen dunkelblauen Helikopter der Schweizer Firma Héli-Alpes beobachtet, der Michael Schumacher auf das parkähnliche Grundstück brachte.
 
Jetzt kann man sagen: Bravo, Bunte, eine tolle Exklusivgeschichte – auch wenn das Geschehen schon gut über vier Wochen zurückliegt. Aber, tut mir leid! Für mich ist die Geschichte keine journalistische Glanzleistung. Denn das hätte sie nur verdient, wenn sie auch die Würde des Menschen beachtet hätte. Hat sie meiner Meinung aber nicht. Besonders was Michael Schumacher betrifft. Der kann sich im Moment nämlich nicht gegen den Angriff auf seine Privatsphäre wehren.
 
Das war bei seiner Hochzeit mit Corinna 1995 noch anders. Da war es Schumacher selbst, der zusammen mit seinem damaligen Manager Willi Weber der “Bunten” die Exklusivrechte gab.
 
Mag sein, dass dies immer noch der Antrieb ist, warum sich das Magazin schon fast triebhaft verpflichtet fühlt, auch heute noch alles aus Schumachers Leben zu berichten. Bloß: Es geht eben nicht nur um Schumacher, sondern viel mehr um seine Familie, die mit der Berichterstattung leben muss. Dass sie ihr gefällt, ist nur schwer vorstellbar. Ehefrau Corinna will nicht Blickpunkt stehen. Das wollte sie schon zu Zeiten nicht, als ihr Mann einen Rekord nach dem anderen eingefahren hat.
 
Vor allen Dingen will sie aber ihre Kinder Gina Maria und Mick schützen. Und dazu gehört auch, dass sie alleine entscheiden will, was in die Öffentlichkeit dringt und was nicht. Am schlimmsten finde ich aber die Leute, die aus Schumachers Schicksal Kapital schlagen. Die Nachbarn zum Beispiel, die wie im letzten Fall Helikopter beobachten und dieses Wissen gleich ausnutzen wollen. Entweder weil sie sich wichtigtun oder weil sie sich ihre Infos bezahlen lassen.
 
Beides ist möglich, beides ist moralisch verwerflich. Am wichtigsten ist aber die Frage: Wem gehört Michael Schumacher? Immer noch zum Teil der Öffentlichkeit, wie zu seinen aktiven Zeiten? Ich meine Nein! Er gehört heute alleine seiner Familie. Und deren Recht auf Privatsphäre ist höher zu bewerten als alles andere. Deshalb sollten wir alle endlich Michael Schumacher und seine Familie in Ruhe lassen!
 
+++ 1. Februar: Im Interview mit dem Auto-Magazin der FIA sagt Mick Schumacher über Vater Michael Schumacher: „Ich bin stolz darauf, dass ich der Sohn des größten Formel-1-Fahrers aller Zeiten bin. Und ich bewundere ihn dafür. Und selbst, wenn es manchmal etwas schwierig ist: Es ist, wie es ist.“ Schumacher junior verrät zudem, wie er zum Rennfahren kam. „Rennsport und Kartfahren sind in meiner Familie eine ganz normale Sache. Ich habe es immer geliebt, gemeinsam mit meinem Vater Kart zu fahren. Es hat mir Spaß gemacht, diese Momente mit ihm zu teilen. Irgendwann hat er mich dann gefragt, ob das für mich ein Hobby ist, oder ob ich es professionell machen will.“ Die Antwort, klar: „Ich habe ihm direkt gesagt, dass ich professionell Rennen fahren möchte. Ich wollte nie etwas anderes machen.“
 

+++ 25. Januar: Das offizielle Formel-1-Streaming-Angebot F1-TV zeigt eine erste Dokumentation über Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der Film trägt den Namen „Michael Schumacher: The Making of a legend“ und zeigt seinen Werdegang vom jugendlichen Teenager zum erfolgreichsten Fahrer, den die Formel 1 je hervorgebracht hat. Wegbegleiter wie Ross Brawn und Sabine Kehm, Rivalen wie Fernando Alonso oder David Coulthard, aber auch Kollegen wie Martin Brundle kommen zu Wort. F1-TV ist in Deutschland für 2,99 Euro pro Monat erhältlich.

+++ 18. Januar: Michael Schumacher ist bis heute Rekordweltmeister der Formel 1. Doch wie war Schumi privat? Ganz anders, verrät nun Managerin Sabine Kehm im Formel-1-Podcast „Beyond the grid“: „In seinem privaten Umfeld war er viel langsamer in allem, was er tat. In der Formel 1 musste alles superschnell erledigt werden, bumm, bumm. Manchmal hatten wir verrückte Zeitpläne mit Zwei-Minuten-Terminen. Aber privat war er ganz anders. Total entspannt. Einer, der sein Leben genießen konnte, der viel Spaß hatte und viel Zeit mit Freunden verbrachte. Um Dinge zu tun, über die man hinterher lachen kann.“ Für Kehm war die Familie entscheidend: „Michael hatte seine Familie. Corinna und er waren so ein perfektes Paar. Sind sie noch, wenn Sie mich fragen. Wenn er nach Hause kam und die Kinder da waren, war die Formel 1 weit weg. Dieses Privatleben mit seiner Familie hat er für sich gebraucht, um Energie zu tanken.

+++ 9. Januar: Fünf Jahre ist Michael Schumachers Skiunfall schon her. Seitdem erholt sich der siebenmalige Formel-1-Weltmeister von seinen schweren Kopfverletzungen. Aus Respekt vor seiner Privatsphäre gibt die Familie keine weiteren Details zum aktuellen Gesundheitszustand von Schumi heraus. Formel-1-Sportchef Ross Brawn macht im Interview mit „BBC 5 Live“ nun aber Hoffnung: „Wir sind alle optimistisch, dass in Zukunft Lösungen gefunden werden. Es wird eine Zeit geben, wo die Dinge für Michael vorwärts gehen werden“, erklärt der langjährige Schumi-Weggefährte.

+++ 3. Januar 2019: 50 Jahre Schumi! Michael Schumacher feiert am 3. Januar Geburtstag – und die Rennsportwelt verneigt sich vor dem erfolgreichsten F1-Fahrer aller Zeiten. Tochter Gina-Maria postete alte Bilder ihres Vaters, schrieb dazu: “Happy Birthday an den besten Dad”. Auch Sohn Mick meldete sich zu Wort und nutzte die Gelegenheit, um die neue Schumi-App zu bewerben, eine Art virtuelles Museum.

+++ 2. Januar 2019: Diese Botschaft veröffentlichte die Familie heute auf Michael Schumachers Facebook-Seite: “Wir freuen uns darüber und möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag morgen gemeinsam mit ihm und mit uns feiert. Um ihm, uns und euch ein Geschenk zu machen, hat die Keep Fighting Foundation ein virtuelles Museum geschaffen. Die Offizielle Michael Schumacher App wird morgen veröffentlicht werden, damit wir alle gemeinsam Michaels Erfolge Revue passieren lassen können. Die App ist ein weiterer Meilenstein in unserem Bemühen, ihm und euch gerecht zu werden, indem wir seine Leistungen feiern. Wir wünschen euch viel Spaß damit.”

“Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls. Deshalb erinnern wir an seine Erfolge durch die Ausstellung Michael Schumacher Private Collection in Köln, durch die Veröffentlichung von Erinnerungen in sozialen Medien oder durch die Fortsetzung seiner gemeinnützigen Arbeit durch die Keep Fighting Foundation. Wir möchten damit den Blick wieder auf seine Siege, seine Rekorde und seinen Jubel lenken.”

“Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen. Zugleich sagen wir herzlichen Dank für eure Freundschaft und wünschen euch ein gesundes und glückliches Jahr 2019.”

+++ 28. Dezember: Anlässlich des bevorstehenden 50. Geburtstages von Michael Schumacher erinnert sich auch Sebastian Vettel an die erste Begegnung mit seinem Idol. „Natürlich rückt mir immer als erstes der Moment in den Kopf, als Michael mir damals den Siegeskranz beim Kartrennen übergeben hat“, sagt Vettel zu AUTO BILD MOTORSPORT. Doch auch die gemeinsamen Siege beim Race of Champions sind dem Ferrari-Star wichtig. „Da hatten wir beide keine Verpflichtungen, sondern konnten dem nachgehen, was uns beide so sehr verbindet – das Rennfahren. Außerdem hatte man anders als bei den Formel 1 Rennen Zeit, sich auch mal über andere Dinge zu unterhalten.”

+++ 18. Dezember: Der italienische Rennstall Ferrari widmet Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher zum 50. Geburtstag eine Ausstellung. Das Ferrari-Museum in Maranello bei Modena zeigt ab dem 3. Januar eine Rückschau auf die Erfolge des ehemaligen deutschen Formel-1-Fahrers, teilte Ferrari am Montag mit. „Schumacher

hat einen besonderen Platz in Ferraris Geschichte.“ Die Schau sei eine „Hommage“ an den erfolgreichsten Fahrer des Rennstalls.

+++ 10. Dezember: Bereits im Sommerinterview mit AUTO BILD MOTORSPORT hatte Sebastian Vettel verraten, wie sehr er Michael Schumacher vermisst. „Wenn er gesund wäre, würde ich ihn nach vielen Dingen fragen“, erklärte der viermalige Weltmeister. „Nicht unbedingt, wie ich zu fahren habe. Sonden nach Dingen, die sich hinter den Kulissen abspielen. Nach der Zusammenarbeit im Team, der Politik in der F1. Da hat er ja viel Erfahrung aus seiner Zeit mit Ferrari.“ Diese Aussage erneuerte der Hesse jetzt im Interview mit dem Schweizer Blick. Noch interessanter aber: Auf die Frage, ob er Michael Schumacher nach dessen Skiunfall besucht habe, sagt Vettel: „Nein.“ Er lässt offen, ob er dies aus eigener Überzeugung oder auf Wunsch der Familie bisher nicht getan habe.

+++ 10. Dezember: Rund um’s Saisonfinale der Formel 1 übte FIA-Boss Jean Todt scharfe Kritik an der Berichterstattung von RTL und den vielen Werbepausen beim Kölner Privatsender. AUTO BILD MOTORSPORT verriet der Franzose jetzt, wann ihm das aufgefallen war und enthüllte: Todt schaute den Brasilien GP gemeinsam mit seinem Freund Michael Schumacher in dessen Haus in der Schweiz!

+++ 3. Dezember: Ex-Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali ehrt im Rahmen der Race Night von ABMS seinen Vorgänger Jean Todt für’s Lebenswerk – und erklärt: So machte der heutige FIA-Präsident Michael Schumacher zum erfolgreichsten F1-Piloten aller Zeiten. Fünf Titel holten Todt und Schumi gemeinsam für Ferrari (2000-2004). Das Erfolgsgeheimnis des Franzosen laut Domenicali: Leidenschaft, Enthusiasmus und extremer Wille.

+++ 1. Dezember: FIA-Präsident Jean Todt denkt bei Ehrung an Schumi: Der heutige FIA-Präsident und langjährige Teamchef von Michael Schumacher hat sich bei der Auszeichnung für sein Lebenswerk auf der Race-Night von AUTO BILD MOTORSPORT auch bei seinem Freund Schumi bedankt: “Überall in meinen Büros und Wohnungen hängen Bilder von ihm. Die Zeit mit Michael wird mir immer als die beste meines Lebens in Erinnerung bleiben. Wir lieben uns, weil wir gemeinsam eine unglaubliche Geschichte geschrieben haben. Und weil wir in schweren Zeiten immer zusammengehalten haben”, erklärte Todt sichtlich bewegt.

Michael Schumacher & Ralf Bach
Ralf Bach (l.) mit Corinna Schumacher, Reporter Christoph Schulte, Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen in den frühen 90er Jahren. Credit: privat

Wie geht es Michael Schumacher heute?

Was ist mit Michael Schumacher? Das fragen sich viele seiner Fans in Deutschland und im Ausland. Hier fassen wir Neuigkeiten aus der internationalen Presse und offizielle Aussagen der Familie zusammen.

Ein kurze Zusammenfassung

Am 29. Dezember 2013 stürzt Schumacher auf einer Skipiste in Meribel in den französischen Alpen. Er prallt dabei mit dem Kopf auf einen Fels und erleidet ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Nur durch das Tragen eines professionellen Skihelms überlebt Schumacher den Sturz, so die Ärzte später.

Per Hubschrauber wurde Schumacher zuerst ins Krankenhaus nach Moutiers geflogen. Von dort direkt in die Universitätsklinik nach Grenoble.

Letzte Neuigkeiten

Die letzte detaillierte Mitteilung zu Schumachers Zustand stammt aus dem September 2014, als Schumacher nach sechseinhalb Monaten in der Uniklinik von Grenoble und weiteren drei Monaten im Universitätskrankenhaus von Lausanne nach Hause an den Genfer See verlegt wurde.

An diesem Tag wurde offiziell berichtet, dass er “in den vergangenen Wochen und Monaten der Schwere seiner Verletzung entsprechend Fortschritte gemacht habe, es aber weiterhin ein langer und harter Weg vor ihm liege.”

>>>Zur Mick Schumacher-Spezialreportage<<<

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