Mick Schumacher
Mick Schumacher. Credit: Formel 2

10. Februar 2019: “Unser Herz war immer rot”, sagt Mick Schumacher meiner Formel-1-Reporterkollegin Jennie Gow. “Und es wird immer rot sein.” Der Sohn von Michael Schumacher begründet damit seinen Eintritt ins Ferrari-Juniorprogramm.

Und er verrät auch, dass er Sebastian Vettel ausgequetscht hat: “Er hat viel Erfahrung in der Formel 1 und es ist immer großartig nicht nur über die Formel 1 zu sprechen, sondern auch über die Formel 2 und wie man ein Rennwochenende managt.”

Zuletzt trainierte Mick auf der South Garda Karting-Bahn für die neue Saison.

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Außerdem besuchte Mick die Ausstellung über seinen Vater Michael Schumacher im Ferrari-Museum in Maranello.

25. Januar 2019: Ferrari wird immer deutscher. Nach Sebastian Vettel und Pascal Wehrlein stößt nun auch Mick Schumacher (19) als Juniorpilot zur Scuderia. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael im roten Renner – das ist für Fans, Ferrari und Familie natürlich etwas ganz besonders. Bleibt die Frage: Kommt dieser Schritt für Mick Schumacher zu früh? Erhöht er den Druck statt ihn fernzuhalten.

Hans-Joachim Stuck (68) ist für seine klaren Worte bekannt. Auch im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT nimmt der ehemalige Formel-1-Pilot, Le-Mans-Gewinner und heutige Präsident des Deutschen Motorsport Bundes kein Blatt vor den Mund.

Stuck über Mick Schumacher: “Ich bin begeistert von dem Jungen. Das Ferrari-Juniorprogramm ist ganz klar ein Schritt nach vorn und einer zur richtigen Zeit. Dort wird er jetzt perfekt auf die Formel 1 vorbereitet. Den Druck erhöht es nicht, denn der ist sowieso da. Und Mick geht blendend damit um. Langsam glaube ich dran: Das kann echt was werden mit dem nächsten Schumacher in der Königsklasse und wäre toll für den Motorsport in Deutschland.”

Stuck ist sich sicher, dass Schumi junior früher oder später auch in der Formel 2 Erfolg haben wird. Dort tritt er in dieser Saison mit dem Prema-Team an – und das bereits im Rahmenprogramm der Formel 1. Stuck: “Bisher hat Mick alle Serien gemeistert. Er wird auch dem Erwartungsdruck in der Formel 2 standhalten. Selbst wenn er mal hinten rumfährt, weiß er, was zu tun ist und wie er damit umgehen muss. Das hat er in der Formel 3 gezeigt. Ich bin sicher: Er wird seinen Weg gehen.”

Vor allem jetzt, wo er in Ferraris Juniorprogramm seine erste Testchance erhalten wird, den Formel-1-Ingenieuren über die Schulter schauen und auch viel von Sebastian Vettel lernen darf. Dazu kommt: Ferrari setzt sein Juniorprogramm konsequent um, hat zuletzt Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi in die Formel 1 befördert. Leclerc sitzt diese Saison sogar im Ferrari. Den Schritt in den Silberpfeil hat bei Mercedes noch kein Förderkandidat geschafft.

>>>Zur Michael Schumacher Spezialreportage<<<

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