Seb Ferrari Belgian 2019

Formel-1-Sportchef Ross Brawn hält viel von Vettels Input und verrät, was Ferrari in der Schumacher-Ära so stark gemacht hat.

Ross Brawn verhandelt mit den Teams gerade die neuen Regeln für 2021. Wie sehr Sebastian Vettel bei Ferrari die Rolle einnimmt, die früher Michael Schumacher hatte, kann der ehemalige Ferrari-Technikchef vor Ferraris Heimrennen beim Großen Preis von Italien in Monza (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL, Sky, F1 TV) aufgrund seines mittlerweile zu großen Abstands nicht sagen.

In Interview in der aktuellen AUTO BILD MOTORSPORT verrät der Formel-1-Sportchef aber: „Sebastian hat eine klare Meinung, die er mit einem analytischen und messerscharfen Verstand auch immer auf den Punkt bringen kann. Er gibt auch uns für die Zukunft der Formel 1 eine Menge Input.“

Ross Brawn an seinem Schreibtisch in der Londoner F1-ZentraleDass Ferrari bis Spa nicht gewonnen hat, war auch für den Sport frustrierend. „Denn die Formel 1 braucht ein Ferrari-Team, das siegt“, so Brawn, der den Unterschied zur erfolgreichen Schumacher-Zeit vor allem im Teamgefüge sieht.„Mattia Binotto ist ja gerade dabei, die Organisation neu aufzubauen. Wir hatten damals das Glück, dass wir mit Jean Todt, Stefano Domenicali und natürlich Michael Schumacher eine tolle Truppe von fähigen Leuten hatten, die Hand in Hand zusammengearbeitet haben.“

Warum Mercedes derzeit das Maß der Dinge ist? „Es ist die Summe aus allem“, sagt Brawn. „Beispielsweise Lewis Hamilton. Er ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit. Dazu kommt: Die meisten Ingenieure sind ein eingespieltes Team. Toto ist auch ein Teil des Erfolgs. Er bringt sich da ein, wo es notwendig ist, mischt sich aber nicht in die Technik ein.“

@wooschneider

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS) erschienen.

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