Sebastian Vettel Toto Wolff

Bahnt sich da etwa ein Sensationstausch in der Formel 1 an? Geht es nach Mercedes-Boss Toto Wolff, könnten Vettel und Hamilton die Teams wechseln.

Die Szene passte wie die Faust aufs Auge: Gerade hat Lewis Hamilton im Eingang zum Mercedes-Motorhome auf dem Ferrari-Shirt eines Fans unterschrieben, da spricht sein Teamchef Toto Wolf über einen möglichen Wechsel des Fünffach-Weltmeisters zu Ferrari. Hamiltons Mercedes-Vertrag läuft noch bis 2020.

>> Sebastian Vettel hat noch etwas zu erledigen <<

Ein Geheimnis ist es aber nicht, dass der Brite großer Fan der Marke mit dem springenden Pferd ist. Ein Titel in rot wäre das I-Tüpfelchen seiner Karriere. Das weiß auch Wolff.„Es ist in jedes Fahrers Kopf, eines Tages mal für Ferrari zu fahren“, sagt der Österreicher am Rande des Spanien GP. „Das ist die ikonischste und historischste Marke der Formel 1. Deshalb respektiere ich total, wenn ein Fahrer den Wunsch hat, eines Tages für Ferrari zu fahren.“

Vettel und Wolff haben ein gutes Verhältnis zueinander. Credit: @wooschneider

Wolff weiter: „Und selbst innerhalb des Teams haben wir es mit Lewis diskutiert, als wir über den letzten Vertrag verhandelt haben. Ich denke, man muss offen dafür sein und verstehen, dass Fahrer auch andere Möglichkeiten abchecken. Was ich aber als unsere Stärke ansehen: Wir waren immer sehr transparent miteinander.“

Wolff zieht deshalb sogar eine Trennung in Betracht: „Im Moment ist unsere Beziehung großartig. Wir geben Lewis ein Auto, mit dem er seine Ziele erreichen kann. Wenn wir das auch weiterhin schaffen, gibt es keinen Grund woanders hinzugehen. Und wenn sich unsere Wege eines Tages trennen, dann im Positiven – und jeder wird mit einem anderen Set-up Erfolg haben.

“Sollte Hamilton den Weg freimachen, wäre ein Fahrertausch Hamilton-Vettel durchaus vorstellbar. Auch Vettels Ferrari-Vertrag läuft Ende 2020 aus. Wenn er bis dahin noch immer seinem ersten Titel in Rot hinterherfährt, liegt ein Wechsel in den Silberpfeil nahe – zumal damit endlich wieder ein Deutscher im Mercedes sitzen würde.

Wolff fragt denn auch ganz offen: „Warum nicht Sebastian?“ Gegenfrage: „Können Sie sich ihn im Mercedes vorstellen?“ Antwort: „Absolut. Man muss berücksichtigen, dass es da draußen sechs bis sieben Fahrer gibt, die den Speed und die Intelligenz haben, um in einem WM-fähigen Auto zu sitzen. Zwei davon fahren bei uns – am liebsten für immer. Und es gibt ein paar andere, denen wir gerne zuschauen. Sebastian ist definitiv einer von ihnen.“

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS) erschienen.

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