Formula E Berlin

Die Formel E hat am vergangenen Wochenende nicht nur Berlin elektrisiert, sondern auch Smudo – den Frontmann der “Fantastischen Vier!”

Seine Bühne am Sonntag nach dem Rennen in Deutschland: der Formel-E-Kurs am stillgelegten Flughafen Tempelhof, wo am Samstag Audi-Star Lucas di Grassi den E-Prix gewann.

Sein Instrument: das Formel-E-Auto der aktuellen Generation mit 272 PS.Smudo hinterher begeistert zu BILD: “Es ist toll gewesen! Ich bin zum ersten Mal in einem Formel-Fahrzeug gefahren und es ist toll zu sehen, wie direkt und geradezu roh das ist. Dazu kommen die unebenen Betonplatten auf dem Flugplatz, die nah stehenden Mauern und Reifen mit wenig Grip – das ist packender Sport, der Laune macht!”

Smudo unter Strom
Smudo im Formel-E-Renner. Credit: ABB Formula E

Smudo, der mit bürgerlichem Namen Michael Schmidt heißt, ist schon länger vom Motorsport-Virus infiziert, fährt auf der Nürburgring-Nordschleife in der VLN und bei den 24 Stunden einen Porsche 911 GT3 Cup (485 PS).

Sein Rennstall “Four Motors” setzt dabei auf recyceltes Altöl, E20-Kraftstoff (20 % Bioethanol aus Reststoffen und 80 % Super-Plus) und Karosserie-Leichtbauteile aus Biofasern. Ein Vorreiter des umweltfreundlichen Rennsports also – genau wie die Formel E mit ihren Elektromotoren.

“Persönlich bin ich begeistert von der Nachhaltigkeit”, sagt Smudo. “Nur ein Mix der verschiedenen nachhaltigen Technologien kann die Zukunft sein.”

Und er sieht für die Formel E noch Verbesserungspotential: “Toll fände ich, wenn diese Fahrzeuge auch mit Biofasern gebaut würden – damit sparen wie bei uns im Team 75 Prozent CO2 ein. Mit den Recycling-Teilen sogar 80 Prozent. Es gibt also noch Raum nach oben. Trotzdem ein tolles Spektakel – das Fahrzeug wie auch die Aussage.”

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS) erschienen.

Race result

POSDRIVERTEAMCARLAPSGAP
1Lucas di GrassiAudiAudi3747m02.477s
2Sebastien Buemie.damsNissan371.856s
3Jean-Eric VergneDS TecheetahDS372.522s
4Antonio Felix da CostaBMWBMW375.845s
5Stoffel VandoorneHWAVenturi376.336s
6Daniel AbtAudiAudi376.551s
7Alexander SimsBMWBMW378.235s
8Oliver Rowlande.damsNissan3710.781s
9Sam BirdVirginAudi3713.153s
10Pascal WehrleinMahindraMahindra3714.846s
11Edoardo MortaraVenturiVenturi3715.377s
12Mitch EvansJaguarJaguar3717.688s
13Robin FrijnsVirginAudi3721.197s
14Maximilian GuntherDragonPenske3726.154s
15Felipe MassaVenturiVenturi3726.684s
16Gary PaffettHWAVenturi3727.718s
17Jerome d’AmbrosioMahindraMahindra3727.729s
18Oliver TurveyNIONIO3732.117s
19Tom DillmannNIONIO3733.706s
20Jose Maria LopezDragonPenske3746.895s
Andre LottererDS TecheetahDS28Overheating
Alex LynnJaguarJaguar23Axle

Drivers’ standings

POSDRIVERPOINTS
1Jean-Eric Vergne102
2Lucas di Grassi96
3Andre Lotterer86
4Antonio Felix da Costa82
5Robin Frijns81
6Mitch Evans69
7Daniel Abt67
8Jerome d’Ambrosio65
9Oliver Rowland63
10Sebastien Buemi61
11Sam Bird56
12Edoardo Mortara52
13Pascal Wehrlein52
14Felipe Massa32
15Stoffel Vandoorne30
16Alexander Sims24
17Maximilian Gunther10
18Gary Paffett8
19Oliver Turvey6
20Alex Lynn4
21Jose Maria Lopez3
22Nelson Piquet Jr.1
23Tom Dillmann0
24Felipe Nasr0
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