Formel E Marakesh 2019 1

Alejandro Agag spricht in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT über die Zukunft der Formel E. Wohin bewegt sie sich technisch?

Vier Rennen, vier verschiedene Sieger – die Formel E zeigt, wie spannender Motorsport geht. Und auch die Zukunft sieht rosig aus für Serienchef Alejandro Agag. In der neuen Saison, die im Dezember 2019 beginnt, steigen mit Porsche und Mercedes zwei Motorsport-Giganten als Marke zehn und elf in die Formel E ein. Vier weitere Hersteller drängen in die Formel E:

Agag kann das kaum erwarten. In der neuen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT, seit heute als Heft in AUTO BILD im Zeitschriftenhandel, sagt er: „Mercedes dominiert die Formel 1 und Porsche hat alles gewonnen, was sie bisher in Angriff genommen haben – zuletzt die 24 Stunden von Le Mans. Das sagt schon alles. Die Formel E ist schon jetzt eine fantastische Meisterschaft. Mit den beiden Herstellern wird sie gigantisch.“

Formel E
Credit: Formel E

Aber wird die Formel E mit den elf Herstellern auch gigantisch teuer? Schon jetzt gibt es diverse Diskussionen über die Zukunft der Formel E. Fakt ist: Das aktuelle Auto bleibt noch drei weitere Jahre im Einsatz – wird also am Ende der Saison 2021/2022 in Rente geschickt. Was kommt dann?

Porsche will weitere Entwicklungsfelder öffnen, zum Beispiel die Batterieentwicklung. Audi-Pilot Lucas di Grassi wünscht sich einen zweiten Antriebsstrang an der Vorderachse – damit 700 PS statt der bisherigen 350 PS Leistung zur Verfügung stehen.

Das sieht Agag eher kritisch: „Das ist nicht die Lösung, die ich bevorzuge. Ich stimme ihm zu, dass die Autos noch schneller werden müssen. Und das werden sie auch. Wir werden mit jeder neuen Generation stärker und schneller.

„ Aber wir wollen relevante Technologien wie Schnellladebatterien – also Induktionsschleifen, die in der Boxengasse angebracht werden und die beim Überqueren die Batterien aufladen. Wer schneller drüberfährt, kriegt weniger Energie und umgekehrt. Das wäre auch ein strategisches Element. Noch sind wir aber nicht so weit.“

Was Agag sonst noch über die bisherige Saison, die deutschen Teilnehmer und den Attacke-Modus sagt, können Sie in der neuen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT nachlesen.

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT erschienen.

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