Vettel auf dem Siegerpodest in Malaysia. Copyright: Ferrari
Vettel auf dem Siegerpodest in Malaysia. Copyright: Ferrari

Ein ehemaliger Wegbegleiter freute sich besonders über den ersten Ferrari-Sieg von Sebastian Vettel in Malaysia: Gerhard Berger (55). Der Ex-Ferrari-Pilot stand schon bei Vettels Premierensieg mit ihm ganz oben auf dem Podium. In Monza 2008 war er Teilhaber bei Toro Rosso, Vettel sein Fahrer, im Heck kreischte ein Ferrari-V8-Motor. „Ich bin begeistert von Sebastian, wie er das am Sonntag hingekriegt hat”, sagt Berger zu F1-insider.com. “Der Ferrari ist unter normalen Umständen immer noch langsamer als die Mercedes. Aber die haben geschwächelt und dann war er da. Das ist mehr als man in der kurzen Zeit, in der er bei der Scuderia ist, erwarten konnte. Jetzt wird man ihn in Italien erst mal feiern!“

Vettel und Berger mit Marko und Lauda in Österreich 2014
Vettel und Berger mit Marko und Lauda in Österreich 2014

Berger ist auch noch aus einem anderem Grund vom Sieg seines Ex-Schützlings angetan: „Bernie Ecclestone hatte ihn ja vorher kritisiert, er würde die Formel 1 nicht entsprechend repräsentieren. Ich verstehe Bernie nicht. Will er, dass seine Fahrer zukünfig auf der Reeperbahn feiern? Vettel ist am Sonntag auf den einzigen roten Teppich geschritten, der zählt: Der für den Sieger eines Rennens!“

Und: Der Österreicher fand es extrem fair und sportlich, wie Vettel sein altes Team Red Bull verteidigte, obwohl die im Moment große Probleme haben: „Ich kenne Red Bull, ich kenne ihre Stärke. Die werden bald wieder da sein“, hatte Vettel nach dem Rennen gesagt. Berger: „Dabei hätte ihm im Cockpit einer abgehen müssen, als er sie überrundet hat“, lobte Berger die Sportlichkeit des Vierfachweltmeisters.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here