Schumacher und Jordan 2012 in Spa. Copyright: Mercedes
Schumacher und Jordan 2012 in Spa. Copyright: Mercedes

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan hat schon viele Fahrer kommen und gehen sehen. Hier erzählt er, an welche sechs seiner Formel-1-Piloten er sich am liebsten erinnert.

 

  1. Michael Schumacher:  Sein F1-Debüt in Spa 1991 war berauschend. Erst fuhr er auf Startplatz sieben. Dann ging ihm nach 500 Metern die Kupplung kaputt, weil wir Kosten am Material sparten. Viel später schenkte ich ihm symbolisch eine neue. Ich werde auch nie seinen ersten Test im Jahr 1991 vergessen. Sein Tempo war einfach unglaublich. Nur einmal hatte ich vorher schon so ein Erlebnis: mit Ayrton Senna 1982 in der Formel 3. Mit beiden war es, als hätte man in einer dunklen Kammer plötzlich das Licht angeknipst. Beide haben alles überstrahlt, was ich vorher und nachher im Auto gesehen habe.
  2. Damon Hill: Er gewann 1998 in Spa das erste F1-Rennen für Jordan. So etwas vergisst man nie. Ich musste damals eine Stallorder aussprechen, weil sein Teamkollege Ralf Schumacher unbedingt auch gewinnen wollte. Das Risiko eines harten Zweikampfs war mir aber zu groß.
  3. Heinz-Harald Frentzen: Er war der Hauptgrund, warum wir 1999 unsere beste Saison hatten. Er gewann in Magny-Cours und Monza. Er war ein begnadetes Talent und superschnell.
  4. Eddie Irvine:  Ein liebenswürdiger aber auch starrköpfiger Ire wie ich. Beim Debüt in Suzuka 1993 legte er sich gleich mit Superstar Senna an. Der ohrfeigte ihn.
  5. Rubens Barrichello:  Ein aufrichtiger Kerl, extrem schnell im Regen. Ich dachte schon, er gehört zum Inventar.
  6. Nick Heidfeld: Er fuhr leider 2004 für mich. Da waren wir nicht mehr konkurrenzfähig. Er brachte aber tolle Leistungen.

 

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