Vettel jagt Mercedes. Copyright: Mercedes
Vettel jagt Mercedes. Copyright: Mercedes

Das Wortspiel könnte auch im übertragenen Sinne eine Bedeutung haben. Schon beim vergangenen Rennen in China hatte Sebastian Vettel die Silberpfeile als “graue Macht” bezeichnet. Heute legte er in Bahrain mit einer Erklärung seiner Metapher nach. Vettel: “Ich habe ja dieses Jahr die Farben gewechselt und strahle ja in rot. Das ist eine knallige Farbe. Das Silber kommt einem daneben sehr grau vor. Das soll keine Beleidigung sein, ist aber vielleicht ein bisschen eintönig.”

Dass die Mercedes zu grauen Mäusen mutieren, hofft Vettel auch im Rennen am Sonntag. “Wir können dieses Wochenende vielleicht wieder etwas näher sein”, ist Vettel zuversichtlich, “müssen aber grundsätzlich sehr zufrieden sein mit den ersten drei Rennen. Malaysia war der Hit, aber auch China war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt weiter kleine Schritte machen. Dafür bin ich aber recht zuversichtlich, weil sich das Auto bisher auf jeder Rennstrecke und bei allen Bedingungen sehr gut angefühlt hat.”

Vettel freut sich, dass er und Ferrari wieder für Spannung in der Formel 1 sorgen. “Ich bin sicher, dass die Buchmacher ihre Freude haben werden”, sagt er. “Aber wir schauen nur auf uns. Man muss mit den Mercedes rechnen – mit beiden. Die sind in einer guten Form. Für uns gilt es unsere Position zu festigen.”

Abschließend kommentierte Fußball-Fan Vettel noch den bevorstehenden Abgang von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund. Vettel: “Das ist schade. Klopp hat die Zeit dort sehr geprägt. Aber alles geht irgendwann mal zu Ende und wenn er das Gefühl hat, dass er etwas Neues braucht, kann ich das nachvollziehen.” Dem Vierfachweltmeister ging es im vergangenen Jahr bei Red Bull ähnlich. Auch für ihn war der Wechsel der richtige Schritt.

Vettel: “Die Atmospäre ist großartig. Die Leute sind glücklich. Und das bin ich auch. Die Resultate waren phänomenal. Jetzt müssen wir uns weiter steigern, um Mercedes einzuholen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber auch ein realistisches.”

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