Sauber in Bahrain. Copyright: Sauber
Sauber in Bahrain. Copyright: Sauber

Wie die Kollegen von BILD heute berichten, bekommt Sebastian Vettel für den Großen Preis von Barcelona ein neues Triebwerk mit 20-30 PS mehr. Zudem soll Sauber das Aggregat bereits beim Wintertest in Barcelona ausprobiert haben, „damit die Konkurrenz nichts merkt.“ Ein großer Vorteil für die Scuderia in der Jagd auf Mercedes?

Nicht ganz. Laut Informationen von F1-insider.com und diverser anderer Formel-1-Medien kommt die erste Ausbaustufe des neuen Ferrari-Triebwerks frühestens in Kanada zum Einsatz. Sie soll eine neue Nockenwelle, neue Kolben und verbesserte Brennräume haben und dank neuem Shell-Benzin in der Tat 20 bis 30 PS mehr leisten. Damit wäre Ferrari fast dran an Mercedes (830 PS).

Ein früherer Wechsel auf das neue Triebwerk macht auch deshalb keinen Sinn, weil Vettel bereits in Bahrain die zweite von insgesamt vier erlaubten Antriebseinheiten eingesetzt hat.

Auch kann sich Ferrari auf keine Testdaten von Sauber im Winter berufen. Die Schweizer dementieren auf Nachfrage, dass sie eine Ausbaustufe des Motors bereits in Barcelona getestet hätten. „Wir hatten nur ein Aggregat im Einsatz und denken nicht, dass dieses eine ,Spezialausführung‘ war. Den Unterschied hätten wir sicherlich gemerkt.“

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