Formel-1-Geld 2018

Knapp eine Milliarde Dollar Gewinn aus 2018 sollen an die Teams ausgeschüttet werden. AUTO BILD Motorsport verrät, wie das Geld verteilt wird.

Die Formel 1 ist in einer Krise? Mitnichten. Zumindest der Umsatz spricht eine andere Sprache. 1,827 Milliarden Dollar hat Liberty Media mit der Königsklasse im Jahr 2018 umgesetzt, knapp eine Milliarde Dollar Gewinn werden laut racefans.net nun an die Teams ausgeschüttet. Dabei bekommt allerdings nicht der Weltmeister die meiste Kohle. AUTO BILD Motorsport zeigt Ihnen die einzelnen Beträge des früher oft flapsig genannten Bernie-Moneys.

Knapp eine Milliarde Dollar Gewinn aus 2018 sollen an die Teams ausgeschüttet werden. AUTO BILD Motorsport verrät, wie das Geld verteilt wird. Ferrari: Die Scuderia kassiert 205 Millionen US-Dollar. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Dass Ferrari trotz Vizetitel das meiste Geld kassiert, liegt an den Bonuszahlungen für eine erfolgreiche Historie in der F1. Die betragen 114 Millionen Dollar

Mercedes: Der Weltmeister nur auf Platz zwei. Mercedes streicht 177 Millionen Dollar ein. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Anteil der Bonuszahlungen: 76 Millionen Dollar.

Red Bull: Immerhin noch 152 Millionen US-Dollar kassiert der WM-Dritte Red Bull. Das sind wie bei Mercedes vier Prozent mehr als 2018. Der Bonus-Anteil liegt bei 71 Millionen.

McLaren: Trotz schlechter Leistungen, die erfolgreiche Geschichte des Teams bringt McLaren immer noch gutes Geld ein: 100 Millionen US-Dollar für Rang, davon 33 Millionen Euro Bonuszahlungen.

Renault: Das erste Team ohne Bonuszahlungen. Renault darf dank WM-Rang vier mit 73 Millionen Dollar und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr rechnen.

Haas: Das US-Amerikanische Ferrari-B-Team bekommt 70 Millionen Dollar für WM-Rang fünf und damit ganze 32 Prozent mehr als 2018.

Williams: Das britische Traditionsteam ist der große Verlierer. Als WM-Letzter 2018 gibt’s nur 60 Millionen Dollar, zehn davon aus den Bonuszahlungen. Macht 21 Prozent weniger.

Racing Point: Weil Force India nach dem Verkauf an Lawrence Stroll alle WM-Punkte verloren hat, muss sich das Team an WM-Rang sieben messen lassen. Macht 59 Millionen Dollar und minus 15 Prozent.

Alfa Romeo: Für WM-Rang acht bekommt Ex-Sauber 56 Millionen Dollar und damit 22 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Toro Rosso: Das Schlusslicht der Geldrangliste. 52 Millionen Dollar für WM-Platz neun bedeuten ein Minus von 7 Prozent.

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT erschienen.

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