Haas-Ferrari
Haas-Ferrari. Credit: Haas

Haas-Ferrari hat als erstes Team das neue Auto präsentiert – inklusive einer Kampfansage: Der neue Haas-Sponsor Rich Energy will den Konkurrenten Red Bull schlagen!

Beide Firmen sind in der Energy-Drink-Hersteller. Rich-Energy-Chef William Storey fabulierte bei der Präsentation der neuen Haas-Lackierung in London vollmundig: „Wir wollen Red Bull auf und abseits der Strecke herausfordern!“

Und das mit einer neuen Lackierung: Statt grau-rot ist der Rennwagen nun schwarz-gold. 

Gleichzeitig macht der neue Haas-VF-19 mit einigen neuen Details auf sich aufmerksam. Der breitere Front- und höhere Heckflügel entsprechen bereits den neuen Regeln. Zu erkennen ist außerdem ein S-Schacht auf der Nase, eine innovativ-aggressive Hinterrad-Aufhängung, Flügelchen, an denen die Rückspiegel befestigt sind und zwei Wastegate-Rohre, die nun oberhalb des Auspuffs enden. Auch die Felgen scheinen die ein oder andere aerodynamische Überraschung zu versprechen.

Teamchef Günther Steiner bleibt vorsichtig: „Es ist immer schwierig zu sagen, was man sich vor einer Saison erwartet. Aber man will stets besser sein als im Jahr davor oder zumindest genauso gut.“

2018 war Haas im dritten Jahr der Teamgeschichte Gesamt-Fünfter, wird auch 2019 wieder alle laut Regelwerk erlaubten Teile von Ferrari beziehen.

Mit rund 250 Mitarbeitern ist der Rennstall von US-Millionär Gene Haas der kleinste der Formel 1. „Das zwingt uns, sehr fokussiert zu sein“, sagt Fahrer Kevin Magnussen. „Und es ist einfacher, das Ziel im Auge zu behalten, wenn es nur wenige Abteilungen gibt.“

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