Nico Hülkenbergs Formel-1-Zukunft steht in den Sternen. Was es noch für Optionen gibt und welche Angebote Hülki bereits ausgeschlagen hat.

Wenig beeindruckt von den Diskussionen um seine Zukunft stellte Nico Hülkenberg seinen Renault im Singapur-Qualifying auf Startplatz neun, startet nach Disqualifikation von Teamkollege Daniel Ricciardo sogar als Achter.

Mittlerweile kam auch raus: Der Deutsche hat ein Angebot von McLaren abgelehnt. Allerdings nicht für die Formel 1, sondern für das neue Indycar-Projekt des britischen Traditionsteams.Hülkenberg bestätigt: “Ovalrennen ist nichts, was mich sonderlich anzieht. Ich habe sehr viel Respekt davor, aber das ist nicht mein Ding. Daher schließe ich das aus.”

Hülkenberg
Credit: Renault F1

Nico Hülkenberg gehen die Optionen in der F1 ausDoch die Chancen in der Formel 1 zu bleiben, werden immer geringer. Bei Red Bull hat nun auch Teamchef Christian Horner dem Emmericher abgesagt. Bei Alfa Romeo drückt sich Teamchef Frederic Vasseur, eigentlich ein Hülkenberg-Fan, kryptisch aus: Man wolle sich vorerst ganz auf Antonio Giovinazzi konzentrieren, der auf einem guten Weg sei. Eine Entscheidung über das vakante Cockpit könne erst nach Saisonende fallen.

Hintergrund: Vasseur kann nicht alleine entscheiden, ist abhängig von Sponsor Alfa und den schwedischen Besitzern, die Marcus Ericsson unterstützen.Und ein Wechsel in die Formel E? AUTO BILD MOTORSPORT weiß: Nicht nur Jaguar hat bei Hülki angeklopft. “Ich bin mit dem Kopf noch hier (in der Formel 1; d. Red.)”, antwortet er noch.

“Es gab Interesse von Leuten aus der Serie, aber das habe ich nicht verfolgt. Ich würde es erst in Betracht ziehen, wenn es absehbar wäre, dass es hier nicht mehr weitergeht.”Aber, so der Noch-Renault-Pilot: “Der Traum lebt weiter und das Feuer lodert noch.”

*Dieser Artikel ist als Erstes in AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS) erschienen.

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