Formel 1, Austin, USA: Mercedes-Star Lewis Hamilton kommt seinem sechsten WM-Titel immer näher. Vier Punkte fehlen ihm noch zum Triumph. Dass er die in Austin am Sonntag beim GP der USA holt, scheint nur Formsache.

Mit einer Zeit von 1:33,232 Minuten ist Hamilton am Freitag Schnellster, hat 0,301 Sekunden Vorsprung auf Ferrari-Pilot Charles Leclerc und Max Verstappen im Red Bull, der sich nur weitere 14 Tausendstelsekunden dahinter einsortiert.

Ergebnis zweites freies Training GP USA

Klar also: Sein Silberpfeil bereitet Hamilton keine Kopfschmerzen, dafür aber der Bodenbelag des Circuit of the Americas. Hamilton: “Bodenwellen an sich sind ja keine schlimme Sache. Das verleiht einer Strecke Charakter. Ich bin kein Fan von ebenen Strecken, aber das hier ist wirklich extrem. Wenn die Bodenwellen auf den Unterboden schlagen, geht das direkt in die Wirbelsäule. Ich hatte nach dem ersten Training echt Kopfweh und musste mich hinlegen. Nicht so toll.”

Ferrari hat da andere Probleme: Ob mit oder ohne Bodenwellen; die Scuderia kann am Freitag nicht ganz folgen: Sebastian Vettel hat auf Platz vier 0,658 Sekunden Rückstand, vor allem Hamiltons starke Longruns stellen die Roten vor eine Herausforderung. Charles Leclerc gibt am Boxenfunk mit Blick auf Hamiltons Durchschittszeiten zu: “Keine Chance, das ich das auch schaffe.”

Dazu kommt ein Dreher von Vettel und ein komischer Geruch in der Nase: “In den Kurven eins und elf riecht es hier extrem nach Marihuana”, konstatiert Vettel nach dem Training und fragt die TV-Reporter: “Ist Gras hier eigentlich legal?”

In Schlagdistanz zu den beiden Traditionsteams ist Red Bull: Über eine Runde fehlen Max Verstappen 0,3 Sekunden, im Rennen 0,5 Sekunden – das hat zumindest die Formel 1 so hochgerechnet.

Longrund-Analyse der Formel 1

Der Holländer keilte bereits am Donnerstag gegen die Mercedes-Piloten zurück, die sich nach dem Rennen in Mexiko für besondere Vorsicht im Umgang mit Verstappen aussprachen. “Meiner Meinung nach ein ziemlich dummer Kommentar”, antwortete der Holländer. “Ich trage meine Duelle lieber auf der Strecke aus und nicht bei der Pressekonferenz.”

Mit Blick auf den Samstag bleibt auch Vettel indes optimistisch: “Im Qualifying sind wir mittlerweile auf jeder Strecke bei der Musik. Aber im Rennen tun wir uns noch schwerer, da verlieren wir zu viel Zeit in den Kurven und nehmen die Reifen zu hart ran.”

Analyse der Stärken und Schwächen der Autos im freien Training

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