Vettels erster Ferrari. Copyright: SPORT BILD

Er wird intern 666 genannt und soll Ende Januar präsentiert werden: Sebastian Vettels neuer Ferrari! SPORT BILD hat in Ausgabe 51/14 exklusiv gezeigt, wie das Auto aussehen soll, an dem derzeit in Maranello unter Hochdruck gearbeitet wird. Der italienische Technikexperte und Ferrari-Insider Paolo Filisetti hat die Basisversion des roten Renners für die Saison 2015 gezeichnet.

Demnach will die Scuderia den Rückstand auf Mercedes mit deren eigenen Waffen verringern. Die Anordnung des Turboladers im Heck von Vettels neuem Wagen wollen die Italiener von Mercedes kopieren (Kompressor getrennt vom Verdichter und an Stirnseite des Motors platziert). Dadurch erhofft man sich mehr PS als in der abgelaufenen Saison.

Außerdem setzt Technikchef James Allison beim neuen Auto auf ein konservativeres, aber effektiveres Aufhängungskonzept (siehe Details). Das soll die Suche nach der passenden Abstimmung vereinfachen. Was genau Ferrari alles an Vettels erstem Formel-1-Ferrari ändern will, lesen Sie hier:

1. Neue Nase

Die hässlichen Nasen werden verboten. Ferrari wird sich bei seiner neuen Front am Mercedes orientieren. Dessen Nase galt neben dem Motor als großer Pluspunkt der Silberpfeile.

2. Neue Radaufhängung

Ferrari kehrt zurück zu einem konventionelleren, aber effektiveren Konzept. Wie alle anderen Teams auch, fahren sie ab 2015 wieder mit einer Schub- statt einer Zugstrebenaufhängung. Folge: mehr Spielraum bei der Abstimmung, mehr Stabilität beim Einlenken.

3. Neue Seitenkästen

Die Auslässe werden wesentlich größer gestaltet, um mehr Kühlung für den Motor zu bekommen. Mehr Kühlung heißt weniger Leistungsverlust. Das war eins der Hauptprobleme in der vergangenen Saison.

4. Neue Motorhaube

Fällt größer aus. Ferrari orientiert sich an der Turbolader-Anordnung des Mercedes, weil das eigene Antriebs-Konzept zu eng gebaut war und zu wenig PS generierte. Das neue Auto bietet deshalb mehr Platz und kann die Abgase wesentlich effektiver nutzen.

5. Neuer Heckflügel

Der nur leicht modifizierte Spoiler mit nur einem Stützpfeiler soll Luftwirbel beruhigen, die das Fahrverhalten stören.

6. Neue Endplatten

Ferrari testete diese Version bereits am Saisonende 2014. Ziel: Die Luftführung rund ums Heck soll verbessert werden. Das bringt mehr Anpressdruck

 

 

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