Ferraris Formel-1-Studie. Copyright: Ferrari

UPDATE!

Exklusiv: Die Formel-1-Kommission hat heute in Genf neue Regeln für breitere Autos, breitere Reifen und mehr Freiheiten in Sachen Aerodynamik abgelehnt. Selbst eine einfache Mehrheit ist nicht zustande gekommen. Damit ist der neue, aggressivere Look der Autos vorerst mindestens auf 2017 verschoben. Um die neuen Regeln in zwei Jahren einzuführen, ist eine neue Abstimmung notwendig. Ferraris spektakuläre Studie hat zumindest die Formel-1-Kommissionsmitglieder nicht überzeugt. Noch nicht.

Überhaupt: Mercedes gilt als großer Gewinner der Abstimmung. Sie waren gegen eine vorschnelle Einführung neuer Chassisregeln, plädierten schon vorab in der Strategiegruppe für eine intensivere Evaluierung der Fan-Wünsche. Außerdem befürchtete die Mannschaft aus Brackley, dass ihre Dominanz früher gebrochen werden könnte als Teamchef Toto Wolff und Co. lieb ist. Deshalb waren zuletzt nur Ferrari, Red Bull und McLaren waren für einen aggressiveren Look schon ab 2016.

Noch ein Sieg für Mercedes: Auch die Antriebseinheiten werden bis auf weiteres nicht verändert. Keine Einheitsteile, keine erhöhte Benzindurchflussmenge, kein anderes Motorkonzept. Das hat die Formel-1-Kommission entschieden – und somit die Dominanz der Silberpfeile bestätigt.

 

GOOGLE TRANSLATOR (no more, no less)

Exclusive: The Formula 1 Commission today rejected new rules for cars to be broader, have wider tires and more freedom in terms of aerodynamics. Therefore the new, more aggressive look of the car is postponed at least until 2017. To introduce the new rules in two years, a new vote is needed. Ferraris spectacular study did not convince the members of the F1 commission. Not yet.

 

STORY FROM THIS MORNING

Heute trifft sich die Formel-1-Kommission in Genf. Auf dem Plan stehen mal wieder neue Regeln. Diesmal geht es um das Design der Autos, Aerodynamik und Grip. Die Idee: Die Renner und ihre Reifen sollen wieder breiter werden, die Aerodynamik mehr Freiheiten bekommen.

Schon beim letzten Treffen der Strategiegruppe sollen Red Bull und McLaren entsprechende Konzepte präsentiert haben. Jetzt legte Ferrari nach. Öffentlich.

Ferraris Konzept-Studie. Copyright: Ferrari
Ferraris Konzept-Studie. Copyright: Ferrari

Auf seiner Homepage veröffentlichte die Scuderia einen Wagen, der grundsätzlich sogar der Formel-1-Philosophie entspricht: offenes Cockpit, Doppeldecker-Frontflügel, ausgefeilte Aerodynamik, großer Heckflügel.

Ferrari will mit der Zeichnung, die in Kooperation mit Aerodynamik- und Designbüro entstanden ist, zeigen, wie die Autos mit einfachen Mitteln optisch wieder attraktiver und moderner gemacht werden können.

Die Studie wird sicher auch auf dem Treffen der Promoter, Teams und Regelhüter in Genf eine Rolle spielen. Dann soll auch entschieden werden, ob die Autos bereits ab 2016 schrittweise anders aussehen sollen oder erst 2017.

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