Hamilton und Vettel in Bahrain. Copyright: Ferrari
Hamilton und Vettel in Bahrain. Copyright: Ferrari

Lewis Hamiltons Ferrari-Träume sind geplatzt. Den Spekulationen, der Weltmeister könnte 2016 von Mercedes zur Scuderia wechseln, wurde ausgerechnet von den beiden Konzernchefs ein Ende gesetzt. SPORT BILD online berichtet: Ferrari- und FIAT-Boss Sergio Marchionne hat Daimler-Vorstand Dieter Zetsche versichert, Hamilton nicht unter Vertrag zu nehmen. Deshalb kann Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im Gespräch mit dieser Webseite auch behaupten: “Es gibt kein Angebot von Ferrari für Lewis Hamilton. Ich weiß, dass Lewis bei uns bleibt.“

Allein: Für Hamilton ist das ein kleiner Rückschlag. Denn zumindest im Vertragspoker kann er Mercedes nun nicht mehr unter Druck setzen. Bei Ferrari indes dürften die Chancen auf eine Vertragsverlängerung mit Kimi Räikkönen dadurch steigen. Sebastian Vettel hat schon seinen Wunsch geäußert, dass der Finne an Bord bleiben möge. Eine Klausel, wonach er über seinen Teamkollegen mitentscheiden kann ­– wie es bei Red Bull der Fall war – hat er allerdings nicht.

Hintergrund: Schon seit Monaten verhandeln Mercedes und Lewis Hamilton um einen neuen Vertrag ab 2015. Doch die Unterschrift des Briten lässt auf sich warten. Offiziell, weil er die 80 Seiten seines neuen Kontrakts erst noch selbst lesen will. „Das geht mir ganz schön auf den Sack“, kokettiert Hamilton sogar mit seiner Hauptbeschäftigung für die Zeit zwischen den Rennen. Doch SPORT BILD weiß: Im Geheimen hat der Brite tatsächlich Druck gemacht bei Ferrari Sebastian Vettels Teamkollege zu werden – und sogar mit der Scuderia geredet.

Los ging der Flirt mit dem Traditionsteam aus Maranello schon im Sommer vergangenen Jahres unter Ex-Teamchef Marco Mattiacci. Und weil Mercedes die Gehaltsforderungen des Briten nicht erfüllen wollte, pokerte Hamilton weiter mit Ferrari – bis die obersten Chefs dem ein Ende setzten.

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