Rosberg mit Fans in Shanghai. Quelle: Mercedes
Rosberg mit Fans in Shanghai. Quelle: Mercedes

Mercedes-Pilot Nico Rosberg vorm großen Preis von China: “Es gibt keinen Grund zur Panik.”

Den Vettel-Finger hat er für ein Twitter-Foto schon mal geübt. Jetzt muss der Rosberg-Sieg folgen…

Rosberg mit einem Koch in China. Quelle: Twitter
Rosberg mit einem Koch in China. Quelle: Twitter

Nico Rosberg war so kämpferisch in die Saison gestartet. Trotz verlorenem WM-Titel wirkte er bei den Vorsaisontests keineswegs als gebrochener Mann. Im Gegenteil: Sein Tatendrang war groß – und das war nicht gespielt. Er wusste, wo er ansetzen musste. Wo er sich verbessern, worauf er aufbauen konnte.

Zwei Saisonrennen später ist Rosberg wieder in der Defensive. „Aber es gibt keinen Grund zur Panik“, sagte er heute in China. „Ich habe nur zehn Punkte Rückstand auf den WM-Spitzenreiter. Und es sind noch Unmengen an Punkten zu vergeben. Am Ende können wieder andere Faktoren wie die Konstanz eine wichtige Rolle spielen.”

Sogar von Sebastian Vettel erwartet Rosberg in gewisser Weise Schützenhilfe. Der Mercedes-Star: „Vettel kann eine Hilfe sein. Das war er in Malaysia schon in gewisser Weise. Lewis hat mir nur drei Punkte abgenommen und nicht sieben.“

Vettels Sieg bezeichnet er als “Weckruf, der frischen Wind ins Team gebracht hat.” Immer wieder lacht Rosberg, wirkt gut gelaunt.

Fakt ist: Nach einem Sieg in China kann die WM für den gebürtigen Wiesbadener in der Tat schon wieder ganz anders aussehen. Aber darauf allein darf Rosberg sich jetzt nicht verlassen. „Nico muss jetzt zu seiner alten Form zurückfinden“, sagt Ex-Teamchef Eddie Jordan. „Er muss sich schütteln und an sich glauben. Nur so kann er Lewis besiegen.“

Die nächsten beiden Grand Prix werden für Rosberg zu den Rennen der Wahrheit. Sollte Hamilton darin enteilen, wird es mit dem ersten WM-Titel im zehnten Formel-1-Jahr immer schwerer.

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