Vettel im Ferrari. Copyright: Ferrari
Vettel im Ferrari. Copyright: Ferrari

Ferrari-Star Sebastian Vettel (28) hat unter den neuen Antriebsregeln zwar schon seinen zweiten Sieg eingefahren, trotzdem ist die Spritmengenbegrenzung nichts für den Deutschen. “Ich bin ein Sportsmann”, sagt er im Interview mit AUTO BILD MOTORSPORT, “und meiner Meinung nach sollte es in der Formel 1 darum gehen, wer so ein Auto am schnellsten bewegen kann und nicht, wer am besten Benzin spart.”

 

Benzinsparen. Es ist das Unwort der letzten beiden Formel-1-Jahre. Deshalb macht Vettel auch kein Geheimnis draus, wie er mit dem Sprit haushaltet.

Vettel: “Ich habe keinen Trick – und besonders spannend ist es aus Fahrersicht auch nicht: Man muss vor der Kurve vom Gas gehen, das Auto rollen lassen und dann den Bremspunkt finden. Ist zwar nicht einfach, aber nicht ganz so lustig wie bis zum letzten Moment voll auf dem Gas zu stehen.”

Allein: Ohne Kraftstoff (Ferrari wird von Shell beliefert) läuft bei Vettel gar nichts. “Ich habe mir ja einen Beruf ausgewählt, in dem ohne Benzin nichts vorwärtsgeht”, schmunzelt er.

 

Und obwohl längst Multimillionär, hat der Heppenheimer sehr wohl noch ein Auge auf die Preise an der Zapfsäule. “Das Schlimme ist: Man kann sie sich ja nicht aussuchen. Ich sehne mich ein bisschen nach den Zahlen, als ich meinen Führerschein gemacht habe.”

Und wie fährt Vettel auf der Straße?

“Ich senke meinen Verbrauch nicht bewusst, fahre aber sehr gemütlich. Früher bin ich mehr unter Zeitdruck gewesen als heute. Jetzt nehme ich mir einfach die Zeit und wenn es fünf Minuten länger dauert, ist es auch nicht so schlimm. Außerdem ist der Verkehr meist so, dass man eh kein Gas geben kann. Also schwimme ich dann einfach mit. Wirklich genießen kann ich aber nur das Fahren auf Passstraßen.”

Auf Hybrid, wie er ihn in der Formel 1 fahren muss, steht Vettel dabei nicht wirklich.
“Wenn ich wählen kann”, verrät er, “dann lasse ich die Batterien lieber raus und verlasse mich auf den Verbrennungsmotor. Das ist viel schöner und wenn er noch ordentlich klingt, passt das für mich.”


 

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