Hockenheim braucht Unterstützung von Mercedes. Copyright: Hockenheimring/Twitter

Der Poker um den Großen Preis von Deutschland geht in die nächste Runde. Nach Informationen von F1-insider.com ist das Rennen am Nürburgring gestorben. Mit den neuen Eigentümern konnte oder wollte F1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone keine Einigung erzielen. Bleibt Hockenheim. Mit den Verantwortlichen der Rennstrecke in Baden-Württemberg wird weiter verhandelt.

Doch die Macher in Hockenheim wollen ihre Anlage nur zur Verfügung stellen, wenn sie das Rennen refinanzieren können. Ein Problem, bei nur rund 50 000 Zuschauern am Rennsonntag im vergangenen Jahr. Angeblich hat der Ring 2014 2,5 Millionen Euro Verlust gemacht mit der Königsklasse.

Bernie Ecclestone will mit seinen hohen Antrittspreisen trotzdem nicht runtergehen. Und da genau da kommt Mercedes ins Spiel. Ein Denkmodell von dem diese Website erfuhr: Der Konzern soll die Differenz zwischen einem für die Hockenheimring GmbH rentablen Rennen und Ecclestones Forderungen zumindest teilweise finanzieren.

Noch hat der Daimler-Konzern keine Hilfe in Aussicht gestellt. Doch aus Marketing- und PR-Sicht wäre der Grand Prix im eigenen Land wichtig für die Marke mit dem Stern, die immerhin als Doppelweltmeister ins Heimrennen starten könnte. Auch deshalb sagte Niki Lauda beim Test in Jerez zu SPORT BILD: „Ich hoffe, das ist alles nur Säbelrasseln. Für Deutschland und Mercedes wäre es eine Katastrophe, wenn es kein deutsches Rennen gibt, denn es gehört definitiv zu den Traditionsevents.”

Hockenheim-Chef Georg Seiler hatte den Fans bereits Ende Januar Mut gemacht. SPORT BILD verriet er: „Wir führen schon seit unserem Rennen im vergangenen Jahr entsprechende Gespräche, allerdings haben wir Vertraulichkeit vereinbart. Wenn alle Parameter passen, sehe ich die Chancen bei 100 Prozent, dass die Formel 1 auch in diesem Jahr in Hockenheim fährt.“

 

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