Red Bull in Kanada. Quelle: Facebook
Red Bull in Kanada. Quelle: Facebook

Kann ausgerechnet Sebastian Vettels neues Team Ferrari seiner alten Erfolgsmannschaft Red Bull aus der Krise helfen? Wie SPORT BILD heute in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will das ehemalige Weltmeisterteam in Zukunft am liebsten mit Ferrari-Motoren an den Start gehen.

Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz habe sich zwar zur Formel 1 bekannt, er und sein Motorsportberater Helmut Marko glauben aber nicht mehr an eine Allianz mit den leistungsschwachen und defektanfälligen Renault-Motoren.

Laut SPORT BILD ist Ferrari offenbar sogar dazu bereit Red Bull und sein Schwesterteam Toro Rosso mit Antriebseinheiten auszurüsten. Allerdings bekämen die Mannschaften des Energydrink-Herstellers dann nur eine 20-30 PS schwächere Version des Ferrari-Triebwerks. Das sei so üblich, heißt es.

Für Red Bull offenbar kein Problem. „Wir wären auch mit einer B-Version des Ferrari immer noch leistungsfähiger als mit der A-Variante von Renault“, sagt Helmut Marko. 

Einer Trennung von Renault soll trotz eines Vertrages bis Ende 2016 auch deshalb nichts im Wege stehen, weil die Franzosen nach SPORT BILD-Informationen kurz vor einem Kauf des Lotus-Teams stehen.

Bei Red Bulls Heimrennen am kommenden Wochenende in Spielberg werden beide Red Bull-Renaults von Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat um jeweils zehn Startplätze strafversetzt, weil sie bereits den fünften Motor eingebaut haben. Vier sind pro Saison und Fahrer erlaubt. Danach geht’s in der Startaufstellung jeweils um zehn Positionen rückwärts.

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