Rosberg in Bahrain. Copyright Mercedes
Rosberg in Bahrain. Copyright Mercedes

Nico Rosbergs Brust ist nach drei starken Überholmanövern gegen die Ferrari von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen beim letzten Rennen in Bahrain wieder etwas breiter… Wie AUTO BILD MOTORSPORT in der aktuellen Ausgabe berichtet, fährt der Deutsche trotz 27 Punkten Rückstand wieder mit mehr Selbstvertrauen. „Besonders die Überholmanöver gegen Sebastian waren cool”, wird er zitiert. “Einmal war es ganz schön eng geworden. Aber ich habe es drauf ankommen lassen.“

Dabei hatte sich das Drauf-ankommen-lassen nicht auf Vettel, sondern auf Hamilton bezogen. Der war gerade aus der Box gekommen, als sich Rosberg und Vettel im Infight näherten. „Ich war mir nicht sicher, ob Lewis wirklich weit genug vor mir war, aber es war mir diesmal egal. Hätte ich gelupft, wäre ich nicht an Sebastian vorbeigekommen.“

Rosberg mit dem Mut zum Risiko und Egoismus! „Ich weiß doch, dass ich es kann“, stellte der Mercedes-Pilot nach dem Rennen im Gespräch unter vier Augen fest. „Noch ist nichts verloren. Ich muss vielleicht in Zukunft weniger denken, sondern wieder mehr fahren.“

Das sieht auch Mercedes-F1-Aufsichtsrat Niki Lauda (66) so: „Der erste Schritt war, dass Nico seine Bremse im Kopf gelöst hat. Jetzt muss er sich in Lewis verbeißen und eine Gegenstrategie entwickeln.“

Ex-F1-Star Gerhard Berger (55) rät dem Deutschen: „Nico sitzt doch an der Quelle. Er kann ja mal Niki fragen, wie man Weltmeister wird, wenn der andere vom Speed her anscheinend nicht zu packen ist.“ Lauda hat 1984 gegen Alain Prost gewonnen, weil er kalkulierter auf Punkte fuhr als der Franzose. Berger: „Vor allen Dingen aber muss Nico weiter an sich glauben. Das ist das Wichtigste.“

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