Vettel beim Boxenstopp in Belgien. Copyright: Ferrari
Vettel beim Boxenstopp in Belgien. Copyright: Ferrari

Sebastian Vettel legt im Reifenstreit gegen Pirelli nach. So hatten diverse Tageszeitungen Sebastian Vettels Äußerungen heute auf seiner Homepage interpretiert.

“Nur um das klar zu stellen”, wird Vettel dort zitiert: “Das Team und ich haben uns gemeinsam für diese Strategie entschieden. Ich stehe hinter dem Team und das Team steht hinter mir. Das macht uns zu einem Team. Die Strategie war zu keinem Zeitpunkt eine riskante. Das Team trifft keine Schuld.”

Dabei war der Hintergrund des Statements ein anderer. Die italienische Tageszeitung Gazzetta dello Sport hatte spekuliert, dass Vettel sauer sei auf Ferrari. Das Team habe sich im Alleingang für eine Einstoppstrategie entschieden und Vettels Frage, ob zwei Stopps besser wären, ignoriert, heißt es dort.

Was Vettel mit der Aussage auf seiner Homepage sagen will: Ferrari ist nicht sein Feind. Nach Informationen von F1-insider.com ist der Vierfach-Weltmeister in der Tat allein auf Pirelli sauer. Seine Frage nach einem zweiten Stopp via Boxenfunk hatte allein Performance-technische Gründe. Den Reifenabbau hatte er nicht infrage gestellt. Das Statement ist somit nur als Antwort auf die Spekulation der großen italienischen Tageszeitung zu sehen.


 

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