(Noch) kein Ferrari! Verstappen hat langfristigen Vertrag

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Bleibt Kimi Räikkönen noch ein Jahr bei Ferrari, um dann von Max Verstappen beerbt zu werden? Die Analyse eines Gerüchts.

 

Alle wollen seinen Job, doch Kimi Räikkönen ist so entspannt wie eh und je. Die Sommerpause nutzt der Iceman, um mit Freundin und Kind auf seiner Yacht vor Menorca zu entspannen. Auf dem Blog von Lebensgefährtin Minttu und auf Paparazzi-Fotos sehen wir Kimi knutschend, Kimi beim Jetskifahren, Kimi mit Sohnemann Robin im Motorboot. Und wir wissen: Kimi ist rundum glücklich. So sieht niemand aus, der um seinen Job bangen muss.

Während FIAT- und Ferrari-Boss Sergio Marchionne den Ex-Weltmeister nach den ersten vier Rennen noch um jeden Preis loswerden wollte, stehen Räikkönens Chancen auf einen Verbleib bei Ferrari an der Seite von Sebastian Vettel offenbar wieder gut. Das liegt natürlich an seiner einerseits Leistungssteigerung (in Ungarn fiel er auf Platz zwei liegend mit einem Defekt im Hybridestem aus), aber auch am Mangel an Alternativen.

Williams-Pilot Valtteri Bottas galt lange als Räikkönens Nachfolger in spe. Nach Informationen von F1-insider.com war Ferrari  ernsthaft an dem jungen Finnen interessiert. Bis die Verhandlungen mit Williams um eine Ablösesumme auch deshalb stockten, weil die Gespräche öffentlich wurden. Seitdem heißt es aus dem Marchionne-Lager, man würde um einen Formel-1-Piloten doch nicht schachern wie um einen Fußball-Spieler. Vielmehr aber fragte sich der Italo-Kanadier, wie gut Bottas wirklich sein kann. Die Fakten, die gegen den Williams-Mann sprechen: Er hat noch kein Sieg und ist nicht so viel schneller als Felipe Massa.

 

Warum Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg keine wirkliche Alternative für Marchionne ist, der die Entscheidung um das zweite Ferrari-Cockpit höchstselbst trifft, ist selbst Experten unklar. Dass zwei deutsche Fahrer für Ferrari einer zu viel wären, kann nicht das einzige Argument sein.

Jüngsten Gerüchten zufolge wolle man Kimi Räikkönen auch deshalb halten, um für 2017 Max Verstappen von Toro Rosso wegzuverpflichten. F1-insider.com konfrontierte Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko, der Verstappen erst im Vorjahr an Red Bull gebunden hatte, mit dieser Theorie. Der Doktor schmunzelnd: „Das finde ich ja sehr interessant. Ich weiß allerdings auch, dass Max einen langfristigen Vertrag mit Red Bull hat, der auch das Jahr 2017 beinhaltet.“

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