Formel-1-Strategiegruppe: Motoren JA, Marussia NEIN

Heute hat in London die Strategiegruppe getagt. Ergebnis: Die aktuellen Antriebseinheiten bleiben, Marussia kommt nicht zurück
F1-insider.com

Wie von F1-insider.com bereits angekündigt, wurde heute im Treffen der Strategiegruppe in Paris der Antrag von Marussia abgelehnt, in der aktuellen Formel-1-Saison mit dem alten Auto zu starten. Schon am Anfang der Sitzung hatte FOM-Chef Bernie Ecclestone darauf hingewiesen, dass Marussia nicht das Recht habe einen solchen Antrag überhaupt zu stellen. Aber letztlich sollten die Teams entscheiden. Das taten sie.

F1-insider.com erfuhr: Mercedes und Ferrari waren für einen Start von Marussia. Die Zusage scheiterte dann allerdings am Veto von Force India-Vizeteamchef Bob Fernley. Eine Gegenstimme hat gereicht, um den außergewöhnlichen Antrag abzuwehren.

Aber nicht nur Force India war dagegen: Auch aus Red Bull-Quellen war im Vorfeld der Abstimmung Ablehnung zu hören. Grund: Sicherheits- und Imageaspekte. Deshalb wären auch Lotus, Sauber und Toro Rosso gegen die Teilnahme eines ein Jahr alten Marussias gewesen, falls der Antrag die Strategiegruppe überstanden und in die F1-Kommission gelangt wäre.

In Sachen Antriebskonzept hat es indes keine Neuerungen gegeben. Im Gegenteil: Bis Ende 2016 sollen die aktuellen 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren auf jeden Fall Bestand haben. Danach will man sich auf eine Lockerung der Benzinflussmenge einigen und so mehr als 1000 PS aus den Motoren kitzeln. Außerdem wollen die Teams für 2016 mehr aerodynamische Freiheiten, breitere Chassis und breitere Reifen. Nur Mercedes will diese Änderung auf 2017 verschieben. Egal. Ein Insider: „Dadurch werden die Autos nicht nur aggressiver zu fahren sein sondern sehen auch wieder aggressiver aus.“

 

 

GOOGLE TRANSLATOR (no more, no less)

Strategy group: Engines YES, Marussia NO

As announced by F1-insider.com, was today rejected the application of Marussia in a meeting of the strategy group in London to drive in the current Formula 1 season with the old car. Already at the beginning of the meeting had FOM boss Bernie Ecclestone noted that Marussia do not have the right to make such a request at all. But ultimately, the teams should decide. They did.

F1-insider.com learned: Mercedes and Ferrari were for a start of Marussia. The promise but failed then the veto of Force India vice team principal Bob Fernley. A dissenting voice was enough to ward off the unusual request.

But not only Force India was against it: From Red Bull sources was before the vote refusal to hear. Reason: Safety and image dimensions. Therefore also Lotus, Sauber and Toro Rosso would have been against the participation of a one year old Marussias, if the application would survive the strategy group and enters the F1 Commission.

In terms of Power Unit concept, however, has given no innovations. On the contrary, by the end of 2016, the current 1.6-liter V6 turbo-hybrid engines will definitely endure. After that the fuel flow will be increased and the power units will have more than 1000 HP. Also the teams want 2016 more aerodynamic freedoms, wider chassis and wider tires. Only Mercedes wants to delay that until 2017. No matter what, a source said: “As a result, the cars will not only be more aggressive to drive but also look again more aggressive.”

 

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2 Kommentare

  1. Jean

    6. Februar 2015 at 8:36 am

    Als ob FI nicht genug eigenen Sorgen hätte. Sauber, FI und Lotus verdienen es nicht, dass ihnen die großen Teams bei den Einnahmen entgegenkommen.

  2. Pingback: Manor Marussia: FIA hält Starterliste offen - F1-insider.com

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