Barcelona schießt scharf gegen den neuen Formel-1-Kurs in Madrid. Ein Sportchef behauptet sogar: „Nicht einmal die Fahrer mögen die Strecke.“
Rund zwei Monate vor dem ersten Formel-1-Rennen auf dem neuen Stadtkurs in Madrid sorgt ein Funktionär aus Barcelona für Aufsehen. David Escudé, Sportstadtrat der Stadt Barcelona, übt deutliche Kritik am neuen „Madring“ – und behauptet sogar, dass die Strecke bei den Fahrern nicht gut ankomme.
„Die Strecke in Madrid ist eine, die keiner mag, nicht einmal die Fahrer selbst“, erklärt Escudé gegenüber Metropoli Barcelona. Seiner Meinung nach werde sich langfristig zeigen, dass der Circuit de Barcelona-Catalunya die bessere Wahl sei.
Der Große Preis von Spanien wird seit dieser Saison auf dem neuen Stadtkurs in Madrid ausgetragen. Barcelona bleibt zwar im Kalender, allerdings nur noch im Rotationsmodell und kehrt erst 2028 wieder zurück.

Escudé hofft dennoch auf eine Rückkehr des Spanien-GP nach Montmeló. „Ich glaube, die Zeit wird uns recht geben. Wir haben eine der besten Rennstrecken. Sie muss modernisiert werden, aber wir haben ein großartiges Rennen. Ich denke, irgendwann wird sich alles wieder einpendeln.“
Madrid schon vor dem Debüt in der Kritik
Der neue Stadtkurs sorgte bereits vor seiner Premiere mehrfach für Diskussionen. Lange gab es Zweifel, ob die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden können. Erst vor wenigen Tagen testete Ferrari die Strecke im Rahmen eines Filmtages mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc.
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Auch dieser Test sorgte für Schlagzeilen. Zeitweise wurde spekuliert, Ferrari sei von den Veranstaltern für den Einsatz bezahlt worden. Das Team wies diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück.
Ob sich der Madring sportlich bewährt, wird sich erstmals beim Spanien-GP im September zeigen. Sollte die Strecke bei Fahrern und Fans tatsächlich auf wenig Begeisterung stoßen, dürfte die Debatte um die Zukunft des Grand Prix weiter an Fahrt aufnehmen.
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