Mercedes dominant – Hamilton-Pole trotz Dreher

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Lewis Hamilton Credit: Mercedes
Lewis Hamilton Credit: Mercedes

Lewis Hamilton sicherte sich seine 91. Pole-Position. Sebastian Vettel wird Zehnter, Nico Hülkenberg scheitert in Q2.

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde Valtteri Bottas seinen Teamkollegen Lewis Hamilton unter Druck setzen können. Im zweiten Abschnitt zum Qualifying für den Großbritannien-GP sorgte der Brite mit einem Dreher sogar für eine Unterbrechung. Am Ende distanzierte er Bottas aber erneut um 0,3 Sekunden und sicherte sich die 91. Pole-Position. Für Mercedes war es die 115. Pole als Team und die 192. als Motorhersteller. Hamilton selbst startet in Silverstone zum siebten Mal von Platz eins – auch das ist Rekord!

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Qualifying-Sieger Hamilton: „Valtteri hat mich ans Limit gepusht. Ich hatte den Dreher. Die erste Runde in Q3 war sauber, die zweite sogar noch besser.“

Immerhin: Valtteri Bottas stellt den Rekord von Hamilton mit den meisten Q3-Teilnahmen in Folgen ein: Zum 66. Mal in Folge hat es der Finne ins Top-10-Qualifying geschafft. „Lewis hat am Ende mehr Zeit gefunden als ich, daher verdient er die Pole-Position. Letztes Jahr hat er von Rang zwei gewonnen – ich hoffe, mir gelingt das dieses Mal auch“, so Bottas.

Max Verstappen war als Dritter chancenlos gegen die Schwarzpfeile: Er war mehr als eine Sekunde langsamer als Pole-Mann Hamilton! EINE SEKUNDE – in der Formel 1 eine andere Welt. RTL-Experte Christian Danner: „Für die Konkurrenz ist das ein Schlag ins Gesicht“

Warum ist Mercedes so dominant? Auf der Strecke ist Motorleistung extrem wichtig. Und davon hat Mercedes jede Menge: Wenn die Fahrer in den Party-Modus schalten (Extra-PS fürs Qualifying) vergeht der Konkurrenz das Lachen. Dazu kommt: Red Bull war verglichen mit 2019 sogar eine halbe Zehntelsekunde langsamer! „Mercedes war einfach viel zu schnell. Ich habe alles aus dem Auto herausgeholt und das war Rang drei“, so Verstappen. Der aber auch sagt: „Von Rang drei hast du im Rennen eine gute Kampf-Position.“

Richtig schlecht lief es mal wieder für Teamkollege Alex Albon im zweiten Red Bull-Honda. Er kam nicht über Startplatz zwölf hinaus. Es ist das zweite Mal in Folge, dass der Thailänder schon in Q2 die Segel streichen muss (Startplatz 13 in Budapest). Der Renningenieurs-Wechsel hat sich bislang also nicht ausgezahlt. Erneut fehlten mehr als 0,4 Sekunden auf Verstappen (in Q2).

Sebastian Vettel qualifizierte sich – sechs Plätze hinter Charles Leclerc – für Startplatz zehn. Ihm wurde die letzte Rundenzeit gestrichen, weil er in dieser Runde die Track-Limits missachtet hat.

Nico Hülkenberg startet bei seinem Comeback von Startplatz 13. Da hätte sich der Deutsche sicherlich mehr erhofft. Teamkollege Lance Stroll war im zweiten Qualiabschnitt (allerdings mit härteren Reifen) nur unwesentlich schneller als Hülkenberg und schaffte es nur ins Q3, weil Pierre Gasly die (identische) Zeit nach Stroll in den Asphalt brannte. Am Ende qualifizierte sich der Kanadier für Platz sechs.

„Es ist nicht ideal, aber ich bin doch zufrieden. Wir haben ein tolles Auto für morgen. Ich will eine tolle Leistung abliefern“, sagt Hülkenberg. Kein Team hat sich in Silverstone im Vergleich zum Vorjahr mehr verbessert als Racing Point: Eine Sekunde war Stroll schneller als die beste Zeit des Teams 2019.

Startaufstellung Großbritannien-GP

  • 1. Lewis Hamilton (Mercedes) 1:24,303 Minuten
  • 2. Valtteri Bottas (Mercedes) +0,313 Sekunden
  • 3. Max Verstappen (Red Bull-Honda) +1,022
  • 4. Charles Leclerc (Ferrari) +1,124
  • 5. Lando Norris (McLaren-Renault) +1,479
  • 6. Lance Stroll (Racing Point-Mercedes) +1,536
  • 7. Carlos Sainz (McLaren-Renault) +1,662
  • 8. Daniel Ricciardo (Renault) +1,706
  • 9. Esteban Ocon (Renault) +1,906
  • 10. Sebastian Vettel (Ferrari) +2,036
  • 11. Pierre Gasly (Alpha Tauri-Honda)
  • 12. Alex Albon (Red Bull-Honda)
  • 13. Nico Hülkenberg (Racing Point-Mercedes)
  • 14. George Russell (Williams-Mercedes)
  • 15. Kevin Magnussen (Haas-Ferrari)
  • 16. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo-Ferrari)
  • 17. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo-Ferrari)
  • 18. Romain Grosjean (Haas-Ferrari)
  • 19. Daniil Kvyat (Alpha Tauri-Honda) +5 Plätze wegen Getriebewechsel
  • 20. Nicholas Latifi (Williams-Mercedes)

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