Aston Martin: Vettels Entscheidung noch offen

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Vettel zu Aston Martin? (Montage)
Vettel zu Aston Martin? (Montage)

Die Gerüchte über einen Vettel-Wechsel zu Aston Martin nehmen Fahrt auf. F1-Insider.com hat die letzten Informationen.

Von Ralf Bach und Bianca Garloff

Mit ihm feierte er bei seine ersten Sieg auf dem Podium beim Großen Preis von Italien in Monza 2008. Nun ist Sebastian Vettels Ex-Toro-Rosso-Teamchef Gerhard Berger derjenige, der die Gerüchte über einen Wechsel zu Aston Martin befeuert.

Berger am Montag Abend bei Servus TV: „So wie im Fahrerlager diskutiert wird, ist das Thema wahrscheinlich schon gelaufen. Ich kann mir vorstellen, dass Sebastian bei Racing Point auftauchen wird.“ Racing Point wird 2019 Aston Martin. In BILD liest sich das nun so: „Vettel klar mit Aston Martin“.

Credit: Racing Point
Noch ist Aston Martin Racing Point

Aber ist das wirklich schon der aktuelle Stand? Fest steht: Über einen möglichen Wechsel des Deutschen nach England wird seit Wochen diskutiert und spekuliert. Erst brachte Ex-Red-Bull-Pilot David Coulthard die Variante mit Racing Point ins Spiel, nun eben der DTM-Boss und Ex-Ferrari-Star Berger. Am vergangenen Freitag gab Teamchef Otmar Szafnauer Vettel in der FIA-Pressekonferenz noch einen Korb. Doch die Absage war im Konjunktiv gehalten. Nicht nur in der Formel 1 ein Zeichen, dass Tür nicht ganz geschlossen ist.

Perez mit “wachsweichem” Vertrag

Ist Vettel sich hinter den Kulissen mit Aston Martin bereits einig? Das glauben unsere Kollegen von BILD. Es gehe nur noch darum, den aktuellen Pilot Sergio Perez loszuwerden – obwohl der zuletzt in Spielberg starke Rennen fuhr. Berger verrät bei F1-Insider.com: „Meines Wissens nach hat Perez einen sogenannten wachsweichen Vertrag, der relativ mühelos zu kündigen ist.“

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So weit ist es aber noch nicht. Klar ist, das haben auch wir herausgefunden: Es gab Gespräche zwischen dem Deutschen und Aston Martin-Boss Lawrence Stroll, so wie es auch in der Vergangenheit Gespräche mit McLaren-Teamchef Andreas Seidl und Renault gab. F1-Insider.com weiß auch: Es liegt nur an Vettel. Aston Martin will den Deutschen.

Das sagt Vettel selbst

Fest steht: Im Moment gibt es für Vettel nur die Alternative zwischen einem Jahr Pause und Aston Martin. Auf einen möglichen Rücktritt von Mercedes-Superstar Lewis Hamilton zu warten oder einen Anruf von Red Bull, wäre ein riskantes Pokerspiel mit der Zeit.

Und was sagt er selbst über seine Zukunftsperspektiven? F1-Insider.com erreichte ihn am Telefon. Vettel: “Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden. Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich. Das Einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tief rauszukommen.”

Es bleibt spannend.

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