Rebellion gegen FIA und Ferrari macht nur Corona-Pause

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Ferrari am Haken
Ferrari am Haken. Credit: Jerry André

Es war DAS Thema vorm Formel-1-Saisonstart in Melbourne. Das Abkommen zwischen der FIA und Ferrari. Im Mittelpunkt: der Ferrari-Antrieb aus 2019 und viele Fragezeichen hinter seiner Legalität. Die konnte auch die FIA nicht zweifelsfrei beweisen – und schloss deshalb einen privaten Deal mit der Scuderia, über dessen Details Stillschweigen vereinbart wurde.

Das will die Konkurrenz so nicht akzeptieren. Geführt von Mercedes forderten die sieben Nicht-Ferrari-angetriebenen Mannschaften Aufklärung und Transparenz. Der Verdacht: ein möglicher Betrug könnte hier unter den Teppich gekehrt worden sein.

Mercedes ist mittlerweile aus der Phalanx der Glorreichen Sieben ausgeschieden. Trotzdem machen Red Bull und Co weiter.

Das bestätigt Red Bull-Sportchef Helmut Marko gegenüber F1-Insider.com: “Im Moment muss man sich leider mit anderen Dingen beschäftigen. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiter in der Sache FIA und Ferrari tätig sein werden, wenn die Dinge wieder normal verlaufen.”

Ferrarigate macht Corona-Pause!

Marko weiter: “Durch die Corona-Krise wurde das Abkommen, das für uns immer noch Skandalcharakter hat, verdrängt. Wir wollen Ferrari oder der FIA keinesfalls schaden, aber wir verlangen weiterhin eine völlig lückenlose Aufklärung, wie es zu dem merkwürdigen privaten Abkommen kam. Auch ohne Mercedes, die ja merkwürdigerweise von dem Zug abgesprungen sind, deren Lokführer sie am Anfang waren.”

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