Vettel fährt erstes Simrennen

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Vettel Simracing
Vettel Simracing

Wer hätte das vor Corona für möglich gehalten? Er hatte es in seiner letzten Videokonferenz angekündigt, jetzt ist Sebastian Vettel (32) tatsächlich in der Welt des Simracing angekommen.

Heute abend nahm der Ferrari-Star spontan an der Legends Trophy von “The Race” teil, fuhr dort einen Brabham BT44B von 1974, damals mit Coworth-V8-Motor im Heck.

Am Design war der Deutsche klar zu erkennen: rot-weißes Chassis, weißer Helm mit deutscher Flagge als Längsstreifen. Typisch Vettel: Eine Kamera lief nicht mit.

Allerdings hieß es auch für Vettel: Aller Anfang ist schwer. Im Qualifying wurde er 15., in Rennen eins nach einem Massencrash am Start und einem sehenswerten Überholmanöver gegen Emerson Fittipaldi landete er ebenfalls auf Platz 15. Auch das gibt’s nur in der Welt des eSports: ein Vierfachweltmeister aus den 2010er Jahren überholt einen Doppelchamp aus den 70ern! Juan Pablo Montoya fuhr vor Jenson Button als Erster über die Ziellinie.

In Rennen zwei hatte Vettel eigentlich bessere Karten. Die Startaufstellung wurde umgedreht (Reverse Grid), der Hesse startete von Platz sieben und hielt sich zunächst in der Spitzengruppe. Ein Ausritt beförderte ihn dann aber ans Ende des Feldes. Am Ende wurde er Zwölfter. Diesmal gewann Adrian Fernandez, der zugab: “Diese Autos sind nicht leicht zu fahren.”

Immerhin: Vettels Rundenzeiten waren konkurrenzfähig. Der F1-Star konnte sogar mit Montoya mithalten, der als einer der besten Simracer gilt. Am Ende ließ der Deutsche ausrichten, es habe ihm Spaß gemacht.

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