Red Bull bald mit Mercedes-Stern? Copyright: Red Bull
Red Bull bald mit Mercedes-Stern? Copyright: Red Bull

Fährt Red Bull bald mit dem Mercedes-Stern? Wie AUTO BILD MOTORSPORT in der aktuellen Ausgabe berichtet, hat der Daimler-Vorstand grünes Licht gegeben, das ehemalige Weltmeisterteam 2016 mit Motoren zu beliefern. Mercedes-F1-Boss Niki Lauda (66) hat sich dabei gegen Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (43) durchgesetzt, der gegen eine Lieferung der Hightech-Antriebsaggregate aus der Motorenfabrik in Brixworth an Red Bull war. 20 Millionen Dollar soll Mercedes für ein Jahr von Red Bull bekommen.

Jetzt müssen aber noch die Details geklärt werden. Die Hoffnung Red Bulls mit dem Namen Aston Martin (Daimler hat Anteile an der Marke!) auf dem Auto fahren zu dürfen, soll sich dabei zerschlagen haben. Wenn es zur Vertragsunterschrift kommt, muss auch der Stern aufs Auto.

Red Bull kann übrigens nur zu Mercedes wechseln, weil Renault entweder ein eigenes Werksteam gründen oder das Lotus-Team übernehmen wird. Eine Entscheidung dazu soll von Firmenchef Carlos Ghosn im September gefällt werden. Schon jetzt ist aber klar, dass Red Bull kein Premiumkunde mehr sein wird und deshalb aus dem bis Ende 2016 laufenden Vertrag aussteigen kann.

Für Ex-Ferrari-Star Gerhard Berger (55) ist ein Mercedes-Antrieb so oder so die logische Variante: „Renault ist auch in Zukunft nicht bereit, genügend Geld in die Hand zu nehmen, um mit Mercedes gleichziehen zu können. Red Bull muss sich deshalb umorientieren und Entscheidungen treffen, die einen in Zukunft besser aufstellen.“

Die Lieferung von Mercedes-Motoren bezieht sich übrigens nur auf Red Bull Racing. Wegen Schwesterteam Toro Rosso verhandeln die Bullen-Manager jetzt mit Ferrari und Honda.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist aus rein sportlicher Sicht weiter gegen eine Belieferung von Red Bull und wird eine Einigung zumindest nicht fördern. „Eigentlich sollte man seine Gegner nicht stark machen“, sagt er dazu in AUTO BILD MOTORSPORT. „Aber wir müssen auch die Balance wahren zwischen purem Egoismus und dem Wohl der Serie.“ Denn das kommt am Ende auch wieder Mercedes zu Gute, wie der Österreicher erklärt: „Natürlich ist es wichtig, eine funktionierende und spannende Plattform zu haben, weil die Siege natürlich wertvoller sind, wenn sie gegen eine starke Konkurrenz erlangt werden.“

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