Hamilton und Rosberg auf dem Podium in Spa. Copyright: Mercedes
Hamilton und Rosberg auf dem Podium in Spa. Copyright: Mercedes

Sechs zu drei Siege steht es derzeit im Mercedes-internen WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg. 10:1 sogar bei den Qualifikationsergebnissen. Nach Rosbergs erneuter Niederlage in Spa glauben nun selbst die Experten im Fahrerlager nicht mehr an einen WM-Triumph des Deutschen über den amtierenden Weltmeister.

Grund dafür ist auch Rosbergs große Geste auf dem Podium nach dem Rennen, als er Hamilton als verdienten Sieger bezeichnete, der einen “großartigen Job” gemacht habe.

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan dazu in SPORT BILD: „Das war eine Kapitulationserklärung von Rosberg. Das Duell Hamilton gegen Rosberg ist für mich entschieden. Mit dieser Einstellung kann Nico den Lewis in einer WM nicht mehr schlagen.“

Auch für Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve steht fest: „Wer Nico an den letzten beiden Wochenenden beobachtet hat, weiß: Er hat aufgegeben. Er ist jetzt endgültig die Nummer zwei bei Mercedes. Selbst sein Maximum ist einfach nicht genug für Lewis.“

Schlimmer noch: Am Wochenende in Spa ist auch die letzte Hoffnung des Rosberg-Lagers gestorben, dass der Weltmeister zu schwächen sei. Hamiltons Dateningenieur Jock Clear ist seit der Sommerpause offiziell bei Ferrari an Bord. Bis dato hatte er dem Briten via Funk immer noch nützliche Hinweise gegeben. Die bleiben jetzt aus. Ein großer Verlust sei das für Hamilton, wollten Insider wissen.

Allein: Der Engländer schert sich nicht drum, hat jetzt 28 Punkte Vorsprung auf Rosberg. Und selbst wenn der Deutsche sein Maximum gibt, ist das für Hamilton nicht mehr genug.


 

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2 COMMENTS

  1. […] Mercedes verhandelt gerade mir Manor, das für 2016 nach Motoren vom Stuttgarter Automobilkonzern gefragt hat. Manor würde die gesamte Antriebseinheit von Mercedes beziehen und Teile, die laut Reglement nicht selbst produziert werden müssen, von Williams bekommen. Sollte der Deal in trockenen Tüchern sein, wäre Manor eine mögliche Alternative für Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (20). […]

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