Nico Rosbergs Helm. Copyright: F1-insider.com
Nico Rosbergs Helm. Copyright: F1-insider.com

Bei 19 Kurven verteilt über 5,065 Kilometer ist beim Stadtrennen in Singapur höchste Konzentration gefragt. Lüftung ist deshalb nicht nur für Bremsen und Motor wichtig, sondern auch für den Kopf des Fahrers. Allein: Eine innovative Luftführung an Nico Rosbergs Schuberth-Helm macht den Kopfschutz gleichzeitig zum Aerodynamikelement!

Statt einer einzigen Lufthutze wie in den Vorjahren fahren Rosberg, aber auch Nico Hülkenberg und Sergio Perez 2015 mit sechs einzeln angeströmten Löchern auf dem Helmdach. Alle sechs werden dabei von einer Mini-Haube verdeckt, die gleichzeitig aerodynamisch geformt ist und sogenanntes Lifting, das Anheben des Helmes bei hohen Geschwindigkeiten, verhindert.

Damit aber nicht genug. “Früher strömte die Luft nur bis an den Kopf, blieb dann aber dort stecken”, sagt Schubert-Helmbetreuer Sven Krieter. “Jetzt kann sie den Helm über sechs Löcher auf der Rückseite auch wieder verlassen. So entsteht ein ständiger Sog.” Der wiederum kühlt den Fahrer nicht nur, sondern hindert den Helm ebenfalls daran abzuheben. Auf einen Spoiler am Kinn, der den Luftwiderstand des gesamten Autos minimal erhöht, kann Rosberg deshalb verzichten.

Ein entscheidendes Detail in einem Sport, in dem es oft nur um Tausendstelsekunden geht…


 

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