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Neuer IndyCar-Dämpfer für Schumacher

Mick Schumacher Indycar Grand Prix of Alabama 2026
Mick Schumacher. Credit: IndyCar
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Rückschlag für Mick Schumacher: Auch beim IndyCar-Rennen in Barber bleibt der Deutsche ohne Chance. 

Für Mick Schumacher wird die IndyCar-Saison immer mehr zur Geduldsprobe. Beim vierten Rennen des Jahres in Barber (Alabama) bleibt der Deutsche erneut ohne Chance, während Alex Palou vorne einmal mehr dominiert.

Der Spanier fährt im Chip-Ganassi-Renner ein souveränes Rennen und holt sich seinen zweiten Saisonsieg. Hinter ihm landen Christian Lundgaard und Schumachers Teamkollege, RLL-Routinier Graham Rahal, der damit erstmals seit 2023 wieder auf dem Podium steht.

Schumacher ohne Chance im Mittelfeld

Für Schumacher läuft dagegen wenig zusammen. Der Rookie startet nur von Platz 20 und findet im 25 Autos starken Feld zu keinem Zeitpunkt einen Weg nach vorne. Am Ende steht ein ernüchternder 24. Platz.

Mick Schumacher Indycar Grand Prix of Alabama 2026
Mick Schumacher. Credit: IndyCar

Strategisch setzt sein Team schnell auf Soft-Reifen, doch der Plan geht nicht auf. Nach einem frühen zweiten Stopp fällt Schumacher zwischenzeitlich sogar ans Ende des Feldes zurück.

Besonders bitter: Beim letzten Boxenstopp trifft er ausgerechnet auf Spitzenreiter Palou. Der Spanier setzt sich beim Parallel-Spurt durch die Boxengasse durch und hat Schumacher damit sogar überrundet.

Während Schumacher mehrfach auf die vermeintlich schnelleren Softs setzt, zeigt sich: Die harte Mischung ist in Barber die bessere Wahl. Palou fährt große Teile des Rennens auf den harten Pneus.

Schumachers Team Rahal glänzt

Immerhin: Schumachers Teamkollege Graham Rahal beweist, was im Auto steckt. Der US-Veteran fährt ein starkes Rennen und sichert sich Platz drei – sein erstes Podium seit über zwei Jahren.

Zwischenzeitlich liegt Rahal sogar auf Rang zwei, muss sich nach einem späten Überholmanöver aber noch Lundgaard geschlagen geben.

Mick Schumacher Indycar Grand Prix of Alabama 2026
Mick Schumacher. Credit: IndyCar

Für Mick Schumacher bleibt das Rennen in Barber vor allem eines: eine weitere Lernstation. Nach vier Rennen steht der Deutsche weiterhin ohne Top-Ergebnis da.

Seine bisherigen Resultate: Beim Saisonauftakt in St. Petersburg schied Schumacher aus. In Phoenix belegte er Platz 18, in Arlington wurde er 22.

Klar ist: Der Umstieg in die IndyCar-Serie verläuft härter als erwartet.

Nach dem intensiven Saisonstart geht es für die IndyCar-Serie in drei Wochen weiter. Vom 17. bis 19. April steht das nächste Rennen in Long Beach (Kalifornien) auf dem Programm.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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