Mehr Speed, mehr Selbstvertrauen: Mick Schumacher kommt in Indianapolis immer besser in Fahrt.
Mick Schumacher tastet sich Schritt für Schritt an das legendäre Indy 500 heran und zeigt beim zweiten Testtag auf dem Indianapolis Motor Speedway eine klare Steigerung.
Der Deutsche verpasst die Top 10 zwar knapp, macht aber genau das, was jetzt zählt: Erfahrung sammeln und Tempo aufbauen.
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Schumacher legt deutlich zu
Am Vormittag kam der Mick Schumacher im Rahal-Honda noch auf Platz 20, am Nachmittag ging es dann deutlich nach vorn. Mit einer Runde von über 358 km/h schob sich Schumacher bis auf Rang zwölf nach vorne – und kratzte damit erstmals ernsthaft an den Top 10.

Insgesamt drehte der Rookie am zweiten Testtag 116 Runden, nachdem er am Vortag bereits 99 Umläufe abgespult hatte. Genau darum geht es aktuell: Kilometer sammeln, Abläufe verstehen und sich an die extremen Bedingungen im Superspeedway gewöhnen.
Lernphase auf der schnellsten Bühne in Indianapolis
Der Indianapolis Motor Speedway ist mit seinen vier 90-Grad-Kurven eine völlig andere Herausforderung als klassische Rundkurse. Schumacher baut deshalb gezielt seine „Datenbank“ auf – jede Runde zählt.
Noch ist die Platzierung zweitrangig. Die Teams verfolgen unterschiedliche Programme, fahren teilweise im Windschatten oder konzentrieren sich auf Set-up-Arbeit. Aussagekräftig werden die Zeiten erst in der Qualifying-Woche.

Im internen Vergleich der Neulinge lag Schumacher beim Zweitagestest hinter Caio Collet und Dennis Hauger. Der Brasilianer Collet setzte sogar die Bestzeit des gesamten Tests.
Für Schumacher ist das aber kein Rückschlag. Viel wichtiger: Der Abstand nach vorne wird kleiner und das Tempo stimmt.
Kurios: Fuchs sorgt für Gelbphase
Für einen ungewöhnlichen Moment sorgte ein tierischer Zwischenfall: Während einer schnellen Runde wurde ein Fuchs auf der Strecke gesichtet. Die Rennleitung reagierte sofort mit Gelb – passiert ist zum Glück nichts.
Die Testfahrten sind damit abgeschlossen, jetzt geht es in die heiße Phase. Ab Mitte Mai startet die Trainingswoche, bevor am 24. Mai das legendäre Indy 500 steigt.
Fazit
Noch fehlt ein Stück zu den absoluten Topzeiten, aber die Richtung von Mick Schumacher stimmt. Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte der Deutsche beim Indy 500 schneller eine Rolle spielen als viele erwarten.
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