Maro Engel äußert sich zum Zoff mit Max Verstappen auf X. Der Mercedes-Star erklärt, wie die beiden Top-Piloten mit der Situation umgegangen sind.
Er ist DER Engel in der Grünen Hölle – und Max Verstappen will ihm die Flügel stutzen…
Mercedes-Werksfahrer Maro Engel ist einer der Top-Favoriten auf den Sieg bei den 24h auf dem Nürburgring und im Ravenol-Geparden tritt er dabei auch noch mit gleichem AMG-GT3-Material an wie Formel-1-Superstar Max Verstappen.
Das Duell Engel gegen Formel-1-Teufel elektrisiert die Nordschleife, denn bereits 2025 kam es in den sozialen Medien zum verbalen Schlagabtausch der beiden Rennfahrer. Im Gespräch mit F1-Insider.com stellt der DTM-Pilot nun allerdings klar: „Das wurde deutlich aufgebauscht.“
Verstappen versus Engel
Damit ist klar: Vorm Saisonhighlight will der Deutsche Fahrt aus der Diskussion nehmen. Engel betont sogar, dass es „fantastisch“ sei, Verstappen als Teamkollegen bei Mercedes-AMG in der GT3-Szene zu haben. Das klang 2025 allerdings noch ganz anders.
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Zur Erinnerung: Nachdem Verstappen bei seinem ersten Nordschleifen-Test unter dem Pseudonym Franz Herrmann inoffiziell den damaligen Rundenrekord unterboten hatte, hinterfragte Engel öffentlich den Wert der Rundenzeit. Die sei auch durch eine andere Balance of Performance mit weniger Gewicht und mehr Leistung zustande gekommen.
Verstappen reagierte genervt und konterte auf X: „Verbreite nicht irgendwelche Dinge, wenn du nicht weißt, wie das Auto und der Motor eingestellt waren.“
Alles Schnee von gestern? Jetzt macht Engel bei F1-Insider.com deutlich, dass die Geschichte intern längst erledigt sei. „Ich hatte eine Info von seinem Team, das das Auto damals eingesetzt hat. Wie sich herausgestellt hat, war die Info falsch“, erklärt er. „Wir haben kurz drüber gelacht und damit war es auch erledigt.“
Der aktuell Führende der DTM-Meisterschaft widerspricht damit auch Spekulationen über ein angespanntes Verhältnis zwischen ihm und dem Formel-1-Weltmeister. „Nein, alles gut. Wir freuen uns auf das Rennen und toll, dass er hier ist“, betont Engel.

Beim 24h-Rennen sitzen die zwei Mercedes-Piloten in unterschiedlichen Fahrzeugen. Verstappen pilotiert den AMG GT3 mit der Startnummer 3 – gemeinsam mit Lucas Auer, Daniel Juncadella und Jules Gounon. Engel hingegen sitzt im anderen von Winward Racing eingesetzten Mercedes mit der Nummer 80.
„Es ist fantastisch, dass Max hier ist“
Und er spricht dem berühmten Gegner im eigenen Team sogar einen positiven Einfluss auf den Sport zu. Engel: „Es ist fantastisch, dass Max hier ist und eine Riesenchance für uns als GT3- und Nürburgring-Community der Welt zu zeigen, dass wir hier mega Racing haben.“
Sportlich verfolgt er mit seinem „Geparden“-Mercedes ein klares Ziel: den Sieg. „Dafür sind wir hier“, sagt der AMG-Star. Zehn Jahre nach seinem letzten Triumph beim 24h-Rennen will er die Durststrecke von Mercedes-AMG in der Grünen Hölle endlich beenden.
Im Top-Qualifying2 setzte er die Bestzeit, allerdings crashte der Wahl-Monegasse später im Bereich Hatzenbach und startet das Rennen nur von Platz 25. Auch das zeigt: Die Fahrt auf der Nordschleife wird für Engel zum Balanceakt zwischen Himmel und Hölle.
Autoren: Bianca Garloff & Alex Warneke
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