Neue Wendung im Verstappen-Poker: Laut Ralf Schumacher soll Mercedes dem Weltmeister bereits ein Angebot gemacht haben.
Kommt Max Verstappen doch noch zu Mercedes? Seit Monaten halten sich die Spekulationen um die Zukunft des viermaligen Weltmeisters hartnäckig. Jetzt hat Ralf Schumacher neue Details zu angeblichen Gesprächen zwischen Verstappen und Mercedes-Teamchef Toto Wolff verraten.
Demnach soll Mercedes dem Red-Bull-Star sogar bereits ein Angebot unterbreitet haben. Doch ausgerechnet das Gehalt könnte einen Wechsel verhindert haben.
Ralf Schumacher: Angebot war finanziell unattraktiv
In seinem Podcast „Backstage Boxengasse“ behauptet Schumacher, dass Mercedes Verstappen hinter den Kulissen einen Vertrag angeboten habe.
„Man hört, dass Toto Wolff ihm ein Angebot gemacht hat“, sagt Schumacher. Allerdings sei dieses finanziell offenbar so wenig attraktiv gewesen, dass es für Verstappen keine ernsthafte Option dargestellt habe.

Eine offizielle Bestätigung für die Aussagen gibt es bislang weder von Mercedes noch von Verstappen. Allerdings berichtete F1-Insider.com bereits, dass Mercedes aktuell kein ernsthaftes Interesse am viermaligen Weltmeister hat.
Warum Mercedes Verstappen womöglich gar nicht braucht
Für Schumacher steckt hinter dem angeblich niedrigen Angebot sogar Kalkül. Denn Mercedes hat längst seinen neuen Hoffnungsträger gefunden.
Kimi Antonelli erlebt 2026 seinen großen Durchbruch. Der Italiener gewann bereits mehrere Rennen und führt die Weltmeisterschaft an. Für Mercedes könnte er die Zukunft des Teams sein.
„Warum sollte Wolff den teuren Max Verstappen neben Kimi Antonelli setzen?“, fragt Schumacher.
Angst vor einem neuen Hamilton-Rosberg-Duell?
Ein weiteres Argument: Mercedes hat bereits erlebt, wie schwierig ein teaminterner Titelkampf werden kann. Die legendären Duelle zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg brachten zwar sportliche Erfolge, sorgten intern aber immer wieder für Spannungen.

Schumacher glaubt deshalb nicht, dass Wolff dieses Szenario erneut riskieren möchte. „Dann hätte er zwei Fahrer im Team, die gegeneinander kämpfen. Das hat er schon einmal erlebt“, erklärt der ehemalige Formel-1-Pilot.
Verstappens Zukunft bleibt offen
Verstappen selbst hatte zuletzt mehrfach angedeutet, dass er mit verschiedenen Entwicklungen in der Formel 1 unzufrieden ist. Vor allem die neuen Regeln, die technische Ausrichtung der Serie und das immer umfangreichere Rennwochenende sorgten beim Niederländer für Kritik.
Trotzdem bleibt Red Bull derzeit seine wahrscheinlichste Option. Ferrari hat mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc langfristig geplant, während Mercedes mit Antonelli und George Russell sportlich hervorragend aufgestellt ist.
Fazit
Die Gerüchte um einen Verstappen-Wechsel reißen nicht ab. Sollte Mercedes tatsächlich ein Angebot abgegeben haben, scheint es nach den Aussagen von Ralf Schumacher jedoch eher ein vorsichtiger Vorstoß als eine echte Transfer-Offensive gewesen zu sein. Und je stärker Kimi Antonelli auftrumpft, desto kleiner dürfte das Interesse von Mercedes an einem teuren Verstappen-Deal werden.
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