Ralf Schumacher sprach von einem angeblich unattraktiven Mercedes-Angebot für Max Verstappen. Jetzt hat Verstappens Vater Jos die Aussagen des Ex-Formel-1-Piloten öffentlich als falsch bezeichnet.
Geht er oder bleibt er? Max Verstappens Zukunft mit oder ohne Red Bull bleibt eines der heißesten Themen in der Formel 1. Doch ein frisches Gerücht über ein angebliches Mercedes-Angebot hat jetzt einen verbalen Dämpfer erhalten – direkt aus dem Verstappen-Lager.
Auslöser war eine Aussage von Ralf Schumacher. Der frühere Formel-1-Pilot hatte im Podcast „Backstage Boxengasse“ behauptet, Mercedes-Teamchef Toto Wolff habe Max Verstappen hinter den Kulissen ein Angebot unterbreitet. Dieses sei allerdings finanziell so unattraktiv gewesen, dass es für den viermaligen Weltmeister keine ernsthafte Option darstelle.
„Man hört, dass Wolff ihm ein Angebot gemacht hat. Das Angebot war aber offenbar finanziell so schlecht, dass es ohnehin keine Option ist“, sagte Schumacher.
Jos Verstappen widerspricht öffentlich
Doch genau diese Darstellung wollte Verstappens Vater Jos nicht stehen lassen.
Unter einem Instagram-Beitrag, der Schumachers Aussagen aufgriff, reagierte der Niederländer ungewöhnlich deutlich. „Ralf, wieder einmal verbreitest du falsche Informationen“, schrieb Verstappen senior.

Mit diesem kurzen Kommentar stellte Jos Verstappen die Behauptung eines konkreten Mercedes-Angebots öffentlich infrage.
Verstappen-Zukunft bleibt weiter ein großes Thema
Trotzdem reißen die Spekulationen um Max Verstappens Zukunft nicht ab. Der viermalige Weltmeister steckt mit Red Bull in einer schwierigen Saison. Nach sieben Rennwochenenden liegt der Niederländer mit lediglich 55 Punkten nur auf Rang sieben der Fahrerwertung – satte 101 Zähler hinter WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli.
Zudem soll Verstappens bis Ende 2028 laufender Red-Bull-Vertrag mehrere leistungsbezogene Ausstiegsklauseln enthalten. Niederländische Medien berichteten zuletzt, dass ein vorzeitiger Abschied bereits nach dieser Saison möglich sein könnte, sollte Verstappen bis zur Sommerpause nicht unter den Top zwei der Weltmeisterschaft liegen.
Mercedes bleibt ein möglicher Kandidat
Mercedes wird seit Monaten immer wieder mit Verstappen in Verbindung gebracht. Bereits nach Lewis Hamiltons Wechsel zu Ferrari hatte Toto Wolff öffentlich um den Niederländer geworben. Am Ende entschied sich Mercedes jedoch für Andrea Kimi Antonelli als Nachfolger des Rekordweltmeisters.
Trotz langfristiger Verträge von Antonelli und George Russell halten sich die Gerüchte hartnäckig. Erst vor dem Spanien-GP traf sich Verstappen mit der Red-Bull-Führung zu einem Krisengespräch. Auf Fragen zu seiner Zukunft reagierte er anschließend gewohnt zurückhaltend: „Wenn es etwas Neues gibt, werde ich es euch wissen lassen.“
Eines zeigt die Reaktion von Jos Verstappen jedoch deutlich: Nicht jedes Gerücht rund um Max Verstappen entspricht offenbar den Tatsachen. Die Diskussion um seine Zukunft dürfte die Formel 1 dennoch noch viele Wochen begleiten.
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