Max Verstappens Teamkollege Isack Hadjar schimpft nach dem Rennen in Brasilien. Der Franzose beklagt sich über die Technik.
Isack Hadjar hat nach dem Rennen in Barcelona überraschend scharf gegen Red Bull geschossen. Der Teamkollege von Max Verstappen kritisierte die Startprozedur des Teams und machte sie für seinen verpatzten Rennbeginn verantwortlich.
„Ich bin kein Computer. Ich bin keine Maschine“, schimpfte Hadjar nach dem Grand Prix. „Die Prozedur ist viel zu kompliziert. So funktioniert das nicht.“ Der Franzose war in Barcelona von Platz sechs gestartet, fiel nach Problemen am Start jedoch auf Rang 13 zurück. Besonders bitter: Ausgerechnet im Rennen erwischte ihn die bislang schlechteste Startprobe des gesamten Wochenendes.

„Von unseren sechs Trainingsstarts war das der schlechteste. Und natürlich musste das ausgerechnet auf der Startaufstellung passieren.“ Nach eigenen Angaben würgte der 21-Jährige seinen RB22 gleich zweimal ab.
„Wir müssen das Problem dringend lösen“, fordert Hadjar. „Ich kann nicht auf 0,0001 Prozent exakt arbeiten. Das ist einfach zu viel verlangt.“
Red Bull droht der Anschlussverlust
Trotz einer starken Aufholjagd reichte es am Ende nur zu Platz sechs. An die Spitzengruppe kam Hadjar nicht mehr heran. „Wenn du dich erst einmal durchs Mittelfeld kämpfen musst, sind die Topteams längst weg“, erklärte er. „Dann wird das Rennen ziemlich langweilig.“
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Für Red Bull ist die Situation ohnehin angespannt. Zwar gehört das Team noch zu den Top-4 der Konstrukteurs-WM, doch der Rückstand auf McLaren beträgt bereits 52 Punkte. Und Mercedes und Ferrari machten die Bestplatzierungen zuletzt unter sich aus.
Immerhin: Hadjar schlägt sich als Verstappens Teamkollege bislang besser als viele seiner Vorgänger. Der Franzose holte bereits ein Podium in Monaco, auch wenn ihm die FIA den dritten Platz später wieder aberkannte.
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