Formel 1

Red Bull schlägt wegen Österreich-Update Alarm

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Barcelona 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Bianca Garloff
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Verstappen-Team räumt Rückstand auf Ferrari, Mercedes und McLaren ein. Kann Red Bulls Österreich-Technikpaket die Probleme lösen?

Entscheidet dieses Update-Paket über Max Verstappens Schicksal bei Red Bull?

Die Österreicher mit Teamsitz in Milton Keynes reisen mit einem großen Technikpaket zum Heimspiel nach Spielberg. Doch was das Verstappen-Lager ganz sicher nicht gerne hört: Ausgerechnet Teamchef Laurent Mekies dämpft vor dem Österreich-GP die Erwartungen. Die neuen Teile sollen den RB22 zwar schneller machen, den Rückstand auf die Spitze werden sie aber wohl nicht beseitigen.

Nach sieben Rennen stecken Red Bull und Verstappen in einer ungewohnten Rolle fest. Während Ferrari, Mercedes und McLaren um Siege kämpfen, hat das ehemalige Weltmeister-Team aktuell als vierte Kraft im Feld nur den Logenplatz.

Vor allem auf klassischen Rennstrecken wie Barcelona wurde das Problem des RB22 deutlich. Max Verstappen hatte dort keine Chance, mit den Top-Teams mitzuhalten und fuhr ein einsames Rennen auf Platz vier.

Red Bulls Österreich-Update soll Wende bringen

Die Hoffnung ruht nun auf dem Heimrennen in Spielberg. Dort will Red Bull sein nächstes großes Entwicklungspaket an den Start bringen. Das Problem: Selbst intern glaubt niemand an den großen Befreiungsschlag.

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Barcelona 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

„Das Update allein wird nicht reichen“, räumt Teamchef Laurent Mekies offen ein. Zwar habe das Werk in Milton Keynes mit Hochdruck an den neuen Teilen gearbeitet, doch weitere Entwicklungsschritte seien zwingend notwendig.

Das klingt nicht gerade nach Angriffslust und Zuversicht.

Verstappen hatte bereits gewarnt

Auch Verstappen selbst hatte nach dem Spanien-GP deutlich gemacht, dass Red Bull ohne neue Teile keine Chance habe, den Rückstand aufzuholen. Der Niederländer sieht sein Team derzeit klar hinter Ferrari, Mercedes und McLaren.

Immerhin: Seit dem Japan-GP habe Red Bull die Lücke Schritt für Schritt verkleinert, betont Mekies. Genau diesen Trend wolle man fortsetzen. Ziel sei es, die derzeit noch fehlenden vier Zehntelsekunden pro Runde weiter zu reduzieren.

Titelkampf rückt immer weiter weg

Für Red Bull wird Spielberg damit zu einem Schlüsselwochenende. Schlägt das Update nicht an, droht der Rückstand auf die Konkurrenz weiter zu wachsen.

Besonders bitter: Während Ferrari zuletzt mit einem großen Entwicklungsschritt nach vorne kam und Mercedes nach mehreren Siegen wieder zur Spitze zählt, wartet Red Bull noch immer auf die entscheidende Antwort auf die Probleme des RB22.

Die Botschaft aus Milton Keynes ist deshalb ungewöhnlich ehrlich: Das Österreich-Update soll helfen – ein Wundermittel ist es aber nicht. Das wird Max Verstappen nicht gerne hören…

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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