Die Formel-1-Stars absolvieren die Fahrer-Parade in Lego-Karts, Max Verstappen äußert sich mit deutlichen Worten zur Prozedur.
Max Verstappen ist für seine Liebe zum Rennfahren bekannt. Egal ob Formel 1, GT3 oder Simulator. Doch vor dem Großen Preis von Großbritannien gibt es eine Ausnahme: die besondere Lego-Fahrerparade in Silverstone.
Vor dem Rennen absolvieren alle 22 Formel-1-Piloten die traditionelle Runde vor den Fans diesmal nicht gemeinsam auf einem Truck, sondern in speziell gebauten Lego-Karts im Design ihrer Teams. Für die Fans ein Spektakel, für Verstappen eher eine unnötige Ablenkung.
Each LEGO Minicar is made up of over 28,000 bricks! 🤯
— Formula 1 (@F1) July 4, 2026
And you can guarantee lots will end up on the Silverstone track 💥
Tune in for the mayhem at Sunday's Drivers' Parade 🤩#F1 #BritishGP pic.twitter.com/bLqlcpM1v6
Verstappen vermisst klassische Fahrerparade
„Als Formel-1-Piloten sollten wir nicht wie Kinder oder Clowns ausschauen, die versuchen, sich gegenseitig zu rammen. Ich glaube nicht, dass die Formel 1 so etwas braucht. Ich versuche einfach, es so reibungslos wie möglich hinter mich zu bringen und den Fans zuzuwinken. Sie verdienen das“, erklärt Verstappen.
Der Red-Bull-Pilot macht aber auch deutlich, dass er die klassische Variante bevorzugen würde: „Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich einfach eine normale Fahrerparade. Was ist falsch daran, wenn uns ein Elektro-Truck oder etwas Ähnliches herumfährt? Ich finde das völlig in Ordnung.“

Verstappen betont jedoch, dass er keinen Einfluss auf die Entscheidung hat: „Es ist, wie es ist.“ Während Verstappen skeptisch ist, sieht Lando Norris die Aktion deutlich lockerer. Der McLaren-Pilot freut sich über die Abwechslung und erinnert an frühere Lego-Auftritte der Formel 1.
„Wenn es so wird wie in Miami, dann ist wahrscheinlich schon derjenige ein Gewinner, der es überhaupt zurück zur Startlinie schafft“, scherzt Norris. „Es ist schön, mal etwas anderes zu machen. Solange es sicher bleibt und wir uns benehmen, wird es eine lustige Fahrt.“
Auch Lance Stroll misst der besonderen Parade keine große Bedeutung bei. Der Aston-Martin-Pilot erklärt trocken, dass er deswegen weder schlechter schlafen noch besonders früh voller Vorfreude aufstehen werde.
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