Isack Hadjar wird beim Belgien-GP um 15 Startplätze zurückversetzt. Red Bull wechselt in Spa gleich mehrere Antriebskomponenten.
Isack Hadjar muss beim Großen Preis von Belgien eine herbe Hypothek verkraften. Der Red-Bull-Pilot erhält für das Rennen in Spa-Francorchamps eine Gridstrafe und wird um insgesamt 15 Startplätze zurückversetzt.
Red Bull hat sich dazu entschieden, an Hadjars Auto mehrere neue Komponenten der Antriebseinheit einzubauen. Betroffen sind der Verbrennungsmotor, der Turbolader und die Auspuffanlage. Bei allen drei Komponenten überschreitet der Franzose damit die für die Saison erlaubte Anzahl.

Die daraus resultierenden Strafen summieren sich auf insgesamt 15 Startplätze. Damit steht bereits vor dem Qualifying fest, dass Hadjar am Sonntag weit hinten ins Rennen gehen wird.
Red Bull nimmt Strafe bewusst in Spa
Der Zeitpunkt für den Wechsel ist dabei kein Zufall. Spa-Francorchamps gilt aufgrund der langen Geraden und zahlreichen Überholmöglichkeiten traditionell als eine der Strecken, auf denen sich eine Motorenstrafe vergleichsweise gut verkraften lässt.
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Hadjar ist in Spa nicht der einzige Fahrer, der aufgrund neuer Antriebskomponenten zurückversetzt wird. Auch Lando Norris muss eine Gridstrafe hinnehmen. Der amtierende Weltmeister erhält wegen einer zusätzlichen Elektronik-Komponente eine Rückversetzung um zehn Plätze.
Ebenfalls betroffen ist Lance Stroll. Der Aston-Martin-Pilot überschreitet seine erlaubte Anzahl an MGU-K-Komponenten und muss deshalb ebenfalls mit einer Strafe in der Startaufstellung leben.
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