Nach zwei schweren Zwischenfällen zieht Red Bull die Reißleine. Max Verstappen muss beim Belgien-GP auf eine spezielle Heckflügel-Lösung verzichten.
Red Bull reagiert auf die jüngsten schweren Unfälle von Max Verstappen. Beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps verzichtet der Rennstall auf seinen umstrittenen beweglichen Heckflügel.
Der viermalige Weltmeister war zuletzt gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit mit technischen Problemen am Heck seines Red Bull verunfallt. Bereits im Qualifying zum Österreich-GP verlor Verstappen bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Renner.

In Silverstone folgte der nächste Schreckmoment. Kurz vor dem Ende des Rennens flog Verstappen in der schnellen Copse-Kurve ab und musste seinen Red Bull abstellen. Der Niederländer hatte anschließend deutliche Worte für die wiederholten Probleme gefunden und die Situation als „super gefährlich“ bezeichnet.
Verstappen ohne Macarena-Flügel in Belgien
Die Schwierigkeiten sollen jeweils beim Wechsel des beweglichen Heckflügels zwischen der Konfiguration für die Gerade und jener für die Kurven aufgetreten sein. Was genau die Probleme verursacht hat, ist bislang allerdings nicht abschließend geklärt.
Teamchef Laurent Mekies hatte nach dem Unfall in Silverstone bereits eine umfassende Untersuchung angekündigt und dabei nicht ausgeschlossen, die bisherige Lösung vorerst aus dem Verkehr zu ziehen.
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Nun zieht Red Bull offenbar tatsächlich Konsequenzen. Der spezielle Heckflügel wird beim Belgien-GP nicht eingesetzt.
Damit reagiert das Team unmittelbar auf die beiden Zwischenfälle seines Starpiloten. Gerade auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wie Spa, auf der die Fahrer unter anderem durch die berüchtigte Eau-Rouge-Raidillon-Passage fahren, möchte Red Bull offenbar kein weiteres Risiko eingehen.
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